Editorial PetrA-Ausgabe November 2016

Editorial PetrA-Ausgabe November 2016

Liebe Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser!

Neben einer Rückschau stellen wir euch in dieser Herbstausgabe wie immer unser neues Programm, das sich ja weitgehend am Schul- bzw. Studienjahr orientiert, vor.

Von kleineren Änderungen abgesehen konnten wir alle Veranstaltungen wie geplant durchführen. Ihr findet dazu verschiedene Beiträge im Heftinneren. Da sich Fotos immer großer Beliebtheit erfreuen, sparten wir auch nicht mit Bildmaterial.

Für das kommende Jahr hoffen wir wieder eine ausgewogene Mischung aus Bewährtem und Neuem gefunden zu haben. Beachtet die Terminleiste und tragt euch Veranstaltungen, sofern Sie euer Interesse finden, gleich in den Kalender ein! Rechtzeitige Anmeldungen dazu erleichtern uns die Organisation (z.B. Reservierung und Adaptierung eines Raumes, Bereitstellung eines Imbisses und der Getränke, Kopieren von Texten etc.). Für die geplante Reise (Zentral- und Westkreta) bitten wir um eine möglichst baldige Voranmeldung, damit wir genauer planen und kalkulieren können (s. dazu auch den Artikel „Basisinformationen zur geplanten Reise in der Osterwoche“).

Besonders freue ich mich, dass wir unser Mitglied Mag. Franz Baumgartner – er ist ja vielen älteren als Mitschüler (MJ 1974), den jüngeren als Professor wohlbekannt – gewinnen konnten, unseren doch sehr stark kulturgeschichtlich geprägten Kanon einmal aufzubrechen. Er wird im März im Biologiesaal des Petrinums einen Vortrag zur Genetik halten. Für manch ältere Semester bietet sich die Chance, Basiswissen zu diesem wichtigen Themenkreis zu erhalten, jüngere können ihr Wissen auffrischen und auf einen neueren Stand bringen. Bei der Generalversammlung wird Christoph Redl wieder Rechenschaft über die Finanzen ablegen. Dieses Mal haben wir für Menschen in Not etwas tiefer in die Tasche gegriffen. Die tragischen, ja furchtbaren Ereignisse im Nahen Osten, bewegten uns dazu, direkt vor Ort (Syrien) und hier in Österreich (Flüchtlingshilfe) wenigstens ein Stück zu helfen. Das Gefühl der Ohnmacht gegenüber dem scheinbar grenzenlosen Wahnsinn lässt sich freilich damit nicht beseitigen. Wie pervertieren wir doch unsere Entdeckungen und Erfindungen! Wozu verwenden wir unser explosionsartig wachsendes Wissen? Sophokles charakterisiert in einem Chorlied den Menschen mit einem Adjektiv, das sowohl furchtbar als auch großartig heißen kann. Vielleicht gelingt es uns, da und dort ein kleines Steinchen im Mosaikbildnis des Menschen so zu setzen, dass uns daraus keine Fratze, sondern ein gütiges und vernünftiges Antlitz entgegenblicke. Ich denke, das ist in diesen Tagen eine wichtige Aufgabe des Petrinums und seiner Absolventen, dieses Ebenbild hochzuhalten.

So schließe ich mein Vorwort mit einem herzlichen Dank an alle, die sich uns zugehörig fühlen, die ihre Beiträge leisten und mitdenken, besonders aber denen, die aktiv mitgestalten und mitragen. Ich will keine Namen nennen, weiß aber nur zu gut, dass ich mein Amt als Obmann ohne Vorstand und ohne helfende Hände weder führen könnte noch wollte.

Mit herzlichem Gruß,
Heribert Derndorfer, MJ 1971
und alle Mitglieder des Vorstands

Artikel aus der PetrA-Ausgabe November 2016

Der Verein der Petriner Absolventinnen und Absolventen - kurz PetrA - fördert den gemeinsamen Kontakt und freundschaftliche Beziehungen zwischen ehemaligen Schülerinnen und Schülern des Bischöflichen Gymnasiums Petrinum in Linz. Dies geschieht durch die Publikation der Vereinszeitung, das Treffen bei gemeinsamen Veranstaltungen und die Organisation von Reisen.

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