Editorial November 2017

Editorial November 2017

Liebe Mitglieder, liebe Leserinnen und Leser!

Zunächst euch allen ein „Herzliches Grüß Gott“.
Obwohl ich, als ich noch als Lehrer tätig war, nur selten um Worte verlegen war, fällt es mir immer wieder nicht leicht, Leitartikel für die PetrA zu verfassen. Vieles wiederholt sich bei der Gestaltung einer Zeitung, der Aufbau einer Ausgabe der PetrA hat mittlerweile eine feste Struktur gefunden, und Wichtiges an Terminen und Nachrichten findet man ohnehin in gesonderten Artikeln auf den nächsten Seiten. Leitartikel für eine „Vereinszeitung“ sind auch im Gegensatz zu großen Zeitungen nicht der geeignete Ort, um mit hohen Worten die alles andere als erfreuliche Lage unserer Welt zu analysieren oder zu bejammern, ebenso wenig ist es angebracht, an diesem Platz wissenschaftliche oder philosophische Gedanken auszubreiten. So erscheint es also gar nicht so leicht, noch einen „Stoff“ für die ersten Zeilen der PetrA zu finden ohne der Gefahr zu erliegen, in Plattitüden abzugleiten oder besserwisserisch zu erscheinen.

Einen Impuls oder genauer einen Appell wage ich euch aber dennoch mitzugeben, bevor die für unser Vereinsleben wichtigen Ereignisse der letzten Monate sowie Daten und Termine für das kommende Vereinsjahr dargelegt werden:
Wir alle sollten uns immer wieder bemühen, PetrA nicht nur als Verein, der aus mehr oder minder gewissenhaft zahlenden Beitragszahlern besteht, zu verstehen, sondern als einen Körper, der aus lebendigen Gliedern zusammengesetzt ist und als Ganzes mehr als seine einzelnen Mitglieder ausmacht und manches bewirken kann1. Halten wir also zusammen, sorgen wir, wo es nötig und möglich ist, für einander, bewahren und pflegen wir Freundschaften, halten wir auch über die einzelnen Klassen und Maturajahrgänge hinaus Kontakte und bringen wir uns, in welcher Form auch immer, aktiv in das Vereinsgeschehen ein. Ich rede also von uns als Menschen mit Gesichtern. Der Besuch von Veranstaltungen bietet eine sehr gute Gelegenheit, das Gespräch zu finden und andere Mitglieder, ob jung oder alt, kennenzulernen.

Neben Ereignissen, Erinnerungen und Fotos findet ihr an hervorgehobener Stelle wie immer die geplanten Termine für 2017/18. Wen unter euch die eine oder andere Veranstaltung interessiert, möge sich gleich oder bald eine Eintragung im Kalender machen. Besonders hinweisen möchte ich auf eine 5-tägige Reise nach Tschechien (Mähren mit seinen Burgen, Kirchen und Schlössern), die wir für die Karwoche des kommenden Jahres (25. – 29. März 2018) geplant haben.

Da die PetrA immer wieder Auffrischungen und neue Impulse braucht, habe ich mich entschlossen, meine Tätigkeit als Obmann im Herbst 2018 zurückzulegen. Auch Schmuckermair Walter wird seine wichtige Funktion als Schriftführer beenden. Wir kündigen diesen Schritt deshalb schon in dieser Ausgabe an, damit genügend Zeit zum Überlegen bleibt. Die Neuwahl findet voraussichtlich im Rahmen der Generalversammlung (November 2018) statt. Ich lade euch ein, schon in diesem Vereinsjahr über geeignete und zum Engagement bereite Kandidat/inn/en nachzudenken und Vorschläge zu unterbreiten. Walter und ich werden uns nach unserem Ausscheiden aus unseren „Spitzenpositionen“ nicht einfach zurückziehen, sondern eben in 2. Reihe auch in Zukunft mit Rat und Tat mitarbeiten.

So wünsche ich euch zusammen mit allen Mitgliedern des Vorstandes ein gutes „Schuljahr“. Denen, die sich im Studium befinden, Freude und Erfolg in der gewählten Studienrichtung, uns allen aber Gesundheit, Lebensfreude und äußere Umstände, welche (zumindest potentiell) die Erfüllung dieser Wünsche ermöglichen.

Zum Abschluss meiner Zeilen noch allen, die aktiv in der PetrA mitarbeiten, zu danken ist für mich nicht nur eine formale Pflicht, sondern ein von Herzen kommendes Bedürfnis. Zahlreiche (sichtbare und unsichtbare) Hände tragen ja zur reibungslosen Bewältigung unserer Aufgaben und zum guten Klima in unserem Verein bei. Valete!
Heribert Derndorfer, MJ 1971
Obmann

Artikel aus der PetrA-Ausgabe November 2017

1. Manche erinnern sich vielleicht noch an Senecas Mahnung, wir seien animalia socialia und als solche Mitglieder eines großen Körpers (membra corporis magni). Ebenso betonte schon Aristoteles, dass der Mensch erst durch die Gemeinschaft (κοινωνία) zum Menschen werde und in der Folge zum Leben in einer πόλις befähigt wird. Wer, so der Philosoph, keiner Gemeinschaft bedarf, ist entweder ein Gott oder ein Untier, jedenfalls kein Mensch.

Der Verein der Petriner Absolventinnen und Absolventen - kurz PetrA - fördert den gemeinsamen Kontakt und freundschaftliche Beziehungen zwischen ehemaligen Schülerinnen und Schülern des Bischöflichen Gymnasiums Petrinum in Linz. Dies geschieht durch die Publikation der Vereinszeitung, das Treffen bei gemeinsamen Veranstaltungen und die Organisation von Reisen.

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