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	<title>Abschied Archive - Petriner Absolventinnen und Absolventen</title>
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		<title>Rechtsanwalt mit geistlicher Ader</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petriner Absolventinnen und Absolventen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 May 2022 19:45:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abschied]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/anwalt-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/anwalt-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/anwalt-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/anwalt-768x299.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/anwalt-1536x599.jpg 1536w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/anwalt-2048x798.jpg 2048w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/anwalt-1280x499.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />Franz Penninger, MJ 1969, aus Wolfsegg (1950 – 2020) Nach acht Jahren Internat kennt man einander wie Geschwister. So wunderten wir uns damals doch ein wenig, dass sich unser Klassenkamerad Franz Penninger 1969 nach der Matura am Petrinum für die Juristerei entschied und nicht, wie wir eher vermutet hätten, für Geschichte. Historische Ereignisse und Zusammenhänge hatten ihn schon immer sehr [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/anwalt-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/anwalt-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/anwalt-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/anwalt-768x299.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/anwalt-1536x599.jpg 1536w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/anwalt-2048x798.jpg 2048w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/anwalt-1280x499.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><h2>Franz Penninger, MJ 1969, aus Wolfsegg (1950 – 2020)</h2>
<p>Nach acht Jahren Internat kennt man einander wie Geschwister. So wunderten wir uns damals doch ein wenig, dass sich unser Klassenkamerad Franz Penninger 1969 nach der Matura am Petrinum für die Juristerei entschied und nicht, wie wir eher vermutet hätten, für Geschichte. Historische Ereignisse und Zusammenhänge hatten ihn schon immer sehr interessiert, genauso wie die Geografie oder auch die Literatur. Ganz und gar nicht hingegen interessierten ihn die Mathematik und auch nicht das Fach Turnen. Franz wollte also Jurist werden, als Einziger in unserer Klasse. Er kam zunächst zum Bundesheer und ließ bereits aufhorchen, als er sich während seines Studiums in Salzburg für einen Einsatz als UNO-Soldat nach Zypern meldete. Voller Begeisterung über alles Erlebte kehrte er jeweils zurück, studierte fertig und hatte bald sein Doktorat in der Tasche. Als junger Rechtsanwalt ließ er sich in Vöcklabruck nieder, wo er eine gut gehende Kanzlei betrieb. Was ihn auszeichnete, war ein Herz für Menschen, die sich aus welchen Gründen auch immer im Leben schwertaten. Ohne viel und laut darüber zu reden, half er, wo er konnte. Hans Hofinger, einst Konzipient bei Penninger und später Aufsichtsratschef der Volksbanken, nennt seinen Freund und Kollegen „hilfsbereit, treu, aufrichtig, mutig und freundlich“. In Erinnerung hat er Franz aber auch als lebensfroh und durchaus originell: „Während wir Kollegen so manchen Verhandlungstag im Salzburger Müllnerbräu bei Bier und Leberkäse ausklingen ließen, erfreute sich Franz an Bier mit Cremeschnitten“. Eine weitere kulinarische Besonderheit datiert in seiner Petrinerzeit: Franz liebte Marmeladebrote über alles. In den großen Pausen belegte er mit Hilfe eines „Assistenten“ seine beiden Arme von den Händen bis zur Schulter mit Marmeladebroten und jonglierte damit in den Studiersaal, wo er sie genüsslich bis zur letzten Krume verzehrte. Franz Penninger vergaß nie, dass sein Vater in Wolfsegg einfacher Bergmann gewesen war. Dort wuchs er mit zwei jüngeren Brüdern auf, musste als Halbwüchsiger den Tod seiner Mutter verkraften und dorthin fühlte er sich zeitlebens verbunden. Mit seiner Frau Beatrix bezog er ein altes Haus in Wolfsegg, vier Kinder belebten das Gebäude, das aber Platz für mehr bot. Als Österreich nach 1992 Platz für Flüchtlinge aus Bosnien suchte, öffneten die Penningers ihr Haus und nahmen eine bosnische Familie bei sich auf. Der Kontakt zu ihnen hält bis heute an. Aus und ein ging Penninger bei den Franziskanerinnen von Vöcklabruck, die ihn zu ihrem Berater und Anwalt erkoren. Generaloberin Sr. Angelika Garstenauer hebt ganz besonders dessen Einsatz und Gespür für Schwächere hervor und ist Franz Penninger dankbar, auch nach seiner Pensionierung noch geholfen zu haben. Fachkundige Verehrung brachte der literaturbegeisterte Rechtsanwalt der Dichterlegende Thomas Bernhard entgegen, der sich gerne in Wolfsegg aufhielt und den Penninger mitunter im örtlichen Gasthaus antraf. Sehr interessierte sich Franz für die Geschichte seiner Heimatgemeinde Wolfsegg, für die er einige historische Artikel anfertigte. Große Urlaube im herkömmlichen Stil gab es bei Franz Penninger eher wenig. Für Griechenland hatte er aber eine Schwäche. So sehr, dass er für einige Jahre sogar ein Haus auf der Insel Rhodos mietete, in dem wunderbare freie Wochen verbracht wurden. Bei einem dortigen Nachbarn erlernte er sogar ein wenig Neugriechisch zu sprechen, nachdem er im humanistischen Gymnasium sechs Jahre Altgriechisch zu büffeln gehabt hatte. Später verlagerte sich seine Auslandsliebe auf das norditalienische Friaul. Mit Freunden bereiste er diesen Landstrich oft und oft und geriet ins Schwärmen, wann immer die Rede darauf kam. Seine Freunde stammten nicht nur aus Anwaltskreisen, sondern aus Wolfsegg, wo er zu Hause war. Mit ihnen traf er sich zum Stammtisch, mit ihnen spielte er regelmäßig Karten und mit ihnen verreiste er mitunter. Als seine Anwaltszeit zu Ende war, verkaufte Penninger die Kanzlei und erfand sich völlig neu. Nach kurzer Ausbildung trat er als Gottesdienstleiter seiner Pfarre auf, in der er sich zuvor schon im Pfarrgemeinderat engagiert hatte. Alle paar Sonntage übernahm er die Zeremonie, predigte und arbeitete im Pfarrteam mit. Riesenfreude machte ihm seine Familie, zu der inzwischen fünf Enkelkinder zählen. Im Juni lud er Familie und Freunde zu seinem 70. Geburtstag, ließ sich erleben wie eh und je, bevor ein hartnäckiger Husten zum Vorboten einer bösartigen und äußerst schmerzhaften Krebserkrankung wurde, der er schließlich erlag.<br />
<em>Bert Brandstetter, MJ 1969</em></p>
<p>Artikel aus der <a href="https://petra.petrinum.at/?page_id=42">PetrA-Ausgabe Juli 2021</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nachruf auf Bert Brandstetter, MJ 1969 (1950 &#8211; 2021)</title>
		<link>https://petra.petrinum.at/2021/07/06/nachruf-auf-bert-brandstetter-mj-1969-1950-2021/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petriner Absolventinnen und Absolventen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jul 2021 20:27:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abschied]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/bert2-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/bert2-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/bert2-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/bert2-768x299.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/bert2-1536x598.jpg 1536w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/bert2-1280x499.jpg 1280w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/bert2.jpg 1869w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />Lieber Bert Deine wunderbare Ausstrahlung, Dein ehrliches Lächeln und Deine lebhafte Präsenz wird uns in Erinnerung bleiben. Bert Brandstetter war einer der Gründungsväter unseres Altpetriner-Verbandes. Er war ein begeisterter Motivator und Ideenlieferant von der ersten Stunde an. Einige wenige haben dem Verein durch ihre regelmäßige Teilnahme bei Sitzungen und Veranstaltungen wirklich die Treue gehalten. Dazu gehörtest auch Du – sozusagen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://petra.petrinum.at/2021/07/06/nachruf-auf-bert-brandstetter-mj-1969-1950-2021/">Nachruf auf Bert Brandstetter, MJ 1969 (1950 &#8211; 2021)</a> erschien zuerst auf <a href="https://petra.petrinum.at">Petriner Absolventinnen und Absolventen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/bert2-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/bert2-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/bert2-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/bert2-768x299.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/bert2-1536x598.jpg 1536w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/bert2-1280x499.jpg 1280w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/bert2.jpg 1869w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p>Lieber Bert</p>
<p>Deine wunderbare Ausstrahlung, Dein ehrliches Lächeln und Deine lebhafte Präsenz wird uns in Erinnerung bleiben.</p>
<p>Bert Brandstetter war einer der Gründungsväter unseres Altpetriner-Verbandes. Er war ein begeisterter Motivator und Ideenlieferant von der ersten Stunde an. Einige wenige haben dem Verein durch ihre regelmäßige Teilnahme bei Sitzungen und Veranstaltungen wirklich die Treue gehalten. Dazu gehörtest auch Du – sozusagen eine fixe Säule im Gebälk unseres Hauses.</p>
<p>Im letzten Frühling haben wir corona-bedingt eine Sitzung in der ‚Freiklasse‘ im Hof abgehalten. Es hat mich sehr gefreut, dass Du Dir auch Zeit genommen hattest. Im Vorfeld haben wir über Deine Operation der Füße gesprochen. Es gab keinen Funken von Jammern von Dir in diesem Gespräch, sondern nur ein optimistisches ‘Nach-vorne-Blicken‘. ‘Es gibt ja soviel Arbeit‘ meintest Du.</p>
<p>Das Einzige, was Dich etwas nachdenklich machte, war die Unsicherheit, wie es mit diesem Corona weitergehen wird. Damals wusste noch keiner etwas von einer zweiten Welle, die dann tatsächlich im Herbst auch kam. Dir tat es leid für die ganzen Veranstaltungen, die nicht stattfinden konnten. Wie die Feiern im Petrinum rund um die Matura und das Altpetriner-Treffen und die Reisen der jeweiligen Schulklassen. Vor allem aber das soziale Leben draußen in den Gemeinden bereitete Dir Sorgen. Die vielen Vereine, bei denen Du aktiv warst und die gesellschaftlichen und kulturellen Aktivitäten, die alle ‘runter gefahren‘ wurden. Das hat Dir überhaupt nicht gefallen und Du ahntest im Vorfeld schon einiges. Das sind keine guten Vorzeichen, meintest Du …</p>
<p>Ein kurzer Auszug Deiner Aktivitäten:</p>
<ul>
<li>1950 geboren in Neumarkt i. M.</li>
<li>1969 Matura im Petrinum</li>
<li>Psychologiestudium und Gesangsausbildung am Mozarteum in Salzburg</li>
<li>1983 Journalist der Linzer Kirchenzeitung</li>
<li>Landesstudio Oberösterreich: zuständig für Radio Oberösterreich-Nachrichten und Journale</li>
<li>Präsident der Katholischen Aktion OÖ</li>
<li>Mitglied des Kirchenchor in Neumarkt, wo er u.a. Solo-Partien etwa im Linzer Dom sang</li>
<li>Masterstudium der Religionswissenschaften – Abschluss in Deiner Pension.</li>
<li>Auf Deiner Homepage gutenachrede.com würdigtest Du hunderte Verstorbene mit einer gefühlvollen Nachschau auf ihr Leben.</li>
</ul>
<p>Bert ist am Sonntag, dem 6. Juni 2021 an den Folgen eines Schlaganfalles von uns gegangen.<br />
<em>Josef Ullmann, MJ 1979</em></p>
<p>Artikel aus der <a href="https://petra.petrinum.at/?page_id=42">PetrA-Ausgabe Juli 2021</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://petra.petrinum.at/2021/07/06/nachruf-auf-bert-brandstetter-mj-1969-1950-2021/">Nachruf auf Bert Brandstetter, MJ 1969 (1950 &#8211; 2021)</a> erschien zuerst auf <a href="https://petra.petrinum.at">Petriner Absolventinnen und Absolventen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Barbier vom Petrinum</title>
		<link>https://petra.petrinum.at/2019/06/08/der-barbier-vom-petrinum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petriner Absolventinnen und Absolventen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jun 2019 12:13:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abschied]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/06/penzinger-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/06/penzinger-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/06/penzinger-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/06/penzinger-768x299.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/06/penzinger-1280x499.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />Hermann Penzinger (1923 – 2019) Wo sich die Haare schneiden lassen, wenn es die Vorschrift im strengen Internat verbietet, für viele Wochen das Haus zu verlassen? Ganz einfach: man engagiert einen Friseur, der in das Internat kommt und dort den Kopfschmuck der Studenten in Ordnung bringt. So geschehen am Petrinum in Linz. Hermann Penzinger aus Münzbach war dieser Friseur. Zweimal [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://petra.petrinum.at/2019/06/08/der-barbier-vom-petrinum/">Der Barbier vom Petrinum</a> erschien zuerst auf <a href="https://petra.petrinum.at">Petriner Absolventinnen und Absolventen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/06/penzinger-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/06/penzinger-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/06/penzinger-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/06/penzinger-768x299.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/06/penzinger-1280x499.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><h3>Hermann Penzinger (1923 – 2019)</h3>
<p>Wo sich die Haare schneiden lassen, wenn es die Vorschrift im strengen Internat verbietet, für viele Wochen das Haus zu verlassen? Ganz einfach: man engagiert einen Friseur, der in das Internat kommt und dort den Kopfschmuck der Studenten in Ordnung bringt. So geschehen am Petrinum in Linz. Hermann Penzinger aus Münzbach war dieser Friseur. Zweimal die Woche fuhr er ab den 1960er Jahren in das Haus, das damals noch als reines Knabenseminar geführt wurde. „Fünf bis sieben Schilling hatten wir zu bezahlen“, erinnert sich Johann Mittendorfer aus Luftenberg. „Besonders begehrt war der Friseurbesuch bei uns Buben aber auch deswegen, weil damit eine der vielen Studierstunden ausgefallen ist“, gesteht er freimütig. Manchmal nahm Penzinger auch sein hübsches Töchterlein mit zum Dienst, was für die Burschen eine weitere, ganz besondere Attraktivität bedeutete. Bei größerem Andrang kam auch Gattin Helene mit zur Arbeit, sie hatte vor allem die Häupter diverser Professoren und Präfekten zu verschönern. „Herr Penzinger hatte eine für uns sehr wohltuende väterliche Art, immer wieder munterte er uns vor Auftritten mit irgendwelchen Späßen auf“, verweist Mittendorfer auf eine weitere Spezialität des fahrenden Barbiers aus Münzbach: er betreute die Maske aller Schauspieler beim jährlichen Petriner-Theater, wo er mit seinem Humor auch das Lampenfieber der Spieler erfolgreich zu behandeln wusste. „Bei jeder Gelegenheit wusste er einen Schmäh, der sich oft auf die Rolle der Buben bezog“, sagt Ernst Bräuer, der frühere Rektor der Caritas: „Sogar eigene, lustige Namen hat er uns immer wieder verpasst!“ Bräuers Bruder Hans, jetzt Pfarrmoderator in Wels-St. Josef, ergänzt mit einer weiteren Facette des originellen und pädagogisch geschickten Friseurs: „Er hat immer wieder irgendwelche Geschichten erfunden, die von uns Buben beim Haarschneiden dann oft ergänzend weitergeführt wurden.“ 30 Jahre übte Hermann Penzinger das Amt des fahrenden Internatsfriseurs aus. Zugleich führte er mit Gattin Helene und Tochter Renate das Friseurgeschäft in Münzbach. Aber auch dort wurde nach Dienstschluss oft für das Petrinum gearbeitet. Helene Penzinger: „Wir mussten unzählige Perücken und Bärte herstellen, die für das Theater gebraucht wurden.“ Zum Friseurberuf kam Penzinger durch seinen Vater, der ebenfalls schon Friseur war und seinen Sohn zur Ausbildung nach Deutschland schickte. Nach dem Krieg kamen noch Ausbildungsjahre in der Schweiz dazu, wo er sich in das aus Linz stammende Lehrmädchen Helene verliebte und später heiratete. 15 Jahre arbeitete Penzinger danach in Urfahr, wo er vom damaligen Petriner Generalpräfekt Georg Korntner zum Internatsbarbier engagiert wurde. Diese Anstellung übte er dann auch noch aus, als er in Münzbach seinen eigenen Salon gegründet hatte. Am 10. Februar 2019 ist er im 96. Lebensjahr verstorben.</p>
<p><em>Bert Brandstetter, MJ 1969</em></p>
<div class="body-text clearfix">
<p>Artikel aus der <a href="https://petra.petrinum.at/?page_id=42">PetrA-Ausgabe April 2019</a></p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://petra.petrinum.at/2019/06/08/der-barbier-vom-petrinum/">Der Barbier vom Petrinum</a> erschien zuerst auf <a href="https://petra.petrinum.at">Petriner Absolventinnen und Absolventen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Geistig rege bis 103!</title>
		<link>https://petra.petrinum.at/2018/05/27/geistig-rege-bis-103/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petriner Absolventinnen und Absolventen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 May 2018 11:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abschied]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2019/03/rosensteiner-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2019/03/rosensteiner-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2019/03/rosensteiner-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2019/03/rosensteiner-768x299.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2019/03/rosensteiner.jpg 1248w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />Nachruf auf Prof. Ludwig Rosensteiner: 1915-2018 Wie es ihm denn gehe, fragte ich den damals 100-jährigen ehemaligen Professor am Petrinum, Ludwig Rosensteiner anlässlich eines Treffens von Altpetrinern: „Mir geht’s ganz gut“, meinte er, „nur die Geh-Werkschaft macht mir Schwierigkeiten“. Damals ging er bereits mit Krücken, wenig später akzeptierte er den Rollstuhl. „Eine Pflege lehnte er ab, bis zuletzt“, sagt sein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://petra.petrinum.at/2018/05/27/geistig-rege-bis-103/">Geistig rege bis 103!</a> erschien zuerst auf <a href="https://petra.petrinum.at">Petriner Absolventinnen und Absolventen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2019/03/rosensteiner-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2019/03/rosensteiner-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2019/03/rosensteiner-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2019/03/rosensteiner-768x299.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2019/03/rosensteiner.jpg 1248w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><h3>Nachruf auf Prof. Ludwig Rosensteiner: 1915-2018</h3>
<p>Wie es ihm denn gehe, fragte ich den damals 100-jährigen ehemaligen Professor am Petrinum, Ludwig Rosensteiner anlässlich eines Treffens von Altpetrinern: „Mir geht’s ganz gut“, meinte er, „nur die Geh-Werkschaft macht mir Schwierigkeiten“. Damals ging er bereits mit Krücken, wenig später akzeptierte er den Rollstuhl. „Eine Pflege lehnte er ab, bis zuletzt“, sagt sein Schwiegersohn, der ehemalige Wilheringer Gemeindearzt Dr. Hermann Gahleitner, auch nach einer Operation, die wegen eines Sturzes erforderlich wurde. „Eine seiner großen Fragen richtete sich zuletzt nach dem Sinn dieser Krankheit“, staunt Gahleitner über die ungebrochene geistige Regheit des 103-jährigen, der noch kein graues Haar und alle seiner Zähne besaß. Die Ursache dafür ortet der Mediziner wohl in den Genen, dann aber auch im spartanischen Leben: kein Übergewicht, kein Nikotin, Alkohol immer nur mäßig. Ludwig Rosensteiner wurde 1915 in Ternberg geboren, wo er mit 14 Geschwistern aufwuchs. Fast alle erreichten mehr als 90 Lebensjahre, zwei jüngere Geschwister leben noch, beide jenseits der 90. Das Gymnasium besuchte Rosensteiner im Petrinum, wo er 1935 maturierte, mit Auszeichnung natürlich. Sein Ziel wäre es gewesen, Priester zu werden. Vier Jahre studierte er Theologie, empfing alle niederen Weihen, bis er in den 2. Weltkrieg ziehen musste. Der verschlug ihn sogar bis Stalingrad, wo im Stab seine Kenntnis der Kurzschrift benötigt wurde und er damit nicht in die verheerende Schlacht ziehen musste. Nach dem Krieg schlug Rosensteiner einen anderen Lebensweg ein, er studierte Latein und Griechisch, heiratete seine Frau Maria und wurde Professor am Petrinum. Sein späterer Schwiegersohn wurde sein Schüler, auch Alt-Landeshauptmann Josef Pühringer zählte dazu. Vier Kinder prädestinierten Rosensteiner auch für das Amt des Präsidenten des Katholischen Familienverbandes in der Diözese, außerdem engagierte sich der als streng, aber gerecht bekannte Professor nach der Pensionierung im katholischen Bildungswerk seiner Pfarre am Linzer Froschberg. In der dortigen Pfarrkirche St. Konrad wurde am 25. Mai um 14 Uhr Gottesdienst gefeiert, bevor er danach am Stadtfriedhof Leonding neben seiner Gattin bestattet wurde, die 2002 gestorben ist.</p>
<p><em>Bert Brandstetter, MJ 1969</em></p>
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<p>Artikel aus der <a href="https://petra.petrinum.at/?page_id=42">PetrA-Ausgabe November 2018</a></p>
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		<title>Petriner im KZ: KsR OSTR Dr. Carl Schellmann</title>
		<link>https://petra.petrinum.at/2018/03/14/petriner-im-kz-ksr-ostr-dr-carl-schellmann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petriner Absolventinnen und Absolventen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2018 18:13:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abschied]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="400" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2019/03/schellmann-1024x400.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2019/03/schellmann-1024x400.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2019/03/schellmann-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2019/03/schellmann-768x300.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2019/03/schellmann.jpg 1227w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />Es war eine berührende Feierstunde in der ehemaligen KZ-Gedenkstätte in Dachau bei München, zu der am 13. März 2018 viele Angehörige ehemaliger Opfer aus Oberösterreich gekommen waren. Besonders bewegend der Moment, als im Beisein von Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer und Alt-Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer Namen von inhaftierten Landsleuten verlesen und projiziert wurden. Einer der Namen galt auch einem ehemaligen Petriner [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1024" height="400" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2019/03/schellmann-1024x400.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2019/03/schellmann-1024x400.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2019/03/schellmann-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2019/03/schellmann-768x300.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2019/03/schellmann.jpg 1227w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p>Es war eine berührende Feierstunde in der ehemaligen KZ-Gedenkstätte in Dachau bei München, zu der am 13. März 2018 viele Angehörige ehemaliger Opfer aus Oberösterreich gekommen waren. Besonders bewegend der Moment, als im Beisein von Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer und Alt-Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer Namen von inhaftierten Landsleuten verlesen und projiziert wurden. Einer der Namen galt auch einem ehemaligen Petriner Studenten und späteren Professor: OSTR Dr. Carl Schellmann. Carls (von uns Schülern gesprochen mit C) Besonderheit war sein extrem gekrümmter Gang. Woher dieser rührte wussten wir damals nicht, geahnt haben wir freilich wohl, dass es sich um Folgen von Misshandlungen aus der NS-Zeit handeln musste. Dass er aber sogar KZ-Insasse war, blieb vor uns damaligen Schülern unerwähnt.</p>
<p>Als 45-jähriger Benefiziat von Neukirchen am Walde hatte sich Schellmann, der zuvor in Graz Naturgeschichte und Chemie studiert hatte, schuldig gemacht, Auslandssender abgehört zu haben. Der frühere Landeshauptmann Dr. Josef Ratzenböck erinnert sich als Nachbar Schellmanns gut daran: „Der Geistli Herr, wie wir unseren Benefiziat Schellmann nannten, hat sich in unserem elterlichen Wirtshaus mit anderen über das Abhören von Sendern ausgetauscht. Irgendjemand muss ihn und die anderen dafür angezeigt haben“. Die Strafe für eine derartige „Missetat“: 3 Jahre Zuchthaus, die Schellmann großteils in dem als extrem streng gefürchteten Straflager Bernau am Chiemsee abzubüßen hatte. Eingesetzt war Schellmann im Gartenbetrieb. Die Ernährung bestand zu Mittag aus fünf Kartoffeln und einem Stück Brot, ein Jahr später war Schellmann deshalb mit seinen Kräften am Ende, mit fünf weiteren Häftlingen wurde er in den Außenbetrieb einer kleinen Gärtnerei verlegt, ab Sommer 1944 hatte er in einer Gastwirtschaft u.a. als Abwäscher zu arbeiten. Im Herbst 1944 kam er nach Bernau zurück, wo er bis zur Befreiung durch die Amerikaner 1945 der Bekleidungskammer dienstzugeteilt war. Schellmann kehrte nach Neukirchen am Walde zurück, LH Josef Ratzenböck erinnert sich, dass man den bis zum Skelett abgemagerten Schellmann kaum wiedererkannt hätte. Ab 1947 war er bis zu seiner Pensionierung Erzieher und Professor für Chemie/Naturgeschichte am Petrinum, wo er einst auch maturiert hatte. Woher die auffällige Behinderung Schellmanns kam, der bis zu seinem Tod fast im rechten Winkel ging, ist nicht bekannt. Jägerstätter-Biographin Dr. Erna Putz schließt nicht aus, dass es bereits bei den Verhören in Wels zu massiven Misshandlungen gekommen ist. LH Ratzenböck weiß aber, dass Schellmann nach der Rückkehr aus dem KZ noch nicht gekrümmt gewesen sei. Auf seinem Totenbild wird allerdings auf die „lebenslange, leidvolle, gesundheitliche Schädigung“ verwiesen, die Dr. Schellmann von seiner Inhaftierung davongetragen hat. Gesprochen hat er über die schlimmsten Jahre seines Lebens auch mit engen Freunden nicht oder nur kaum, geblieben ist ihm eine innere Verbitterung über die schlimmen Erfahrungen. 1971 ging Dr. Schellmann am Petrinum in Pension, 12 Jahre später starb er 85-jährig.</p>
<p><em>Bert Brandstetter, MJ 1969</em></p>
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<p>Artikel aus der <a href="https://petra.petrinum.at/?page_id=42">PetrA-Ausgabe November 2018</a></p>
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		<title>Ansprache von Bischof Manfred Scheuer zum Gedenken an Alois Beinhakl (+2. Februar 2018)</title>
		<link>https://petra.petrinum.at/2018/02/20/ansprache-von-bischof-manfred-scheuer-zum-gedenken-an-alois-beinhakl-2-februar-2018/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petriner Absolventinnen und Absolventen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Feb 2018 17:29:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abschied]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="886" height="345" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/02/Alois-Beinhakl-2.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/02/Alois-Beinhakl-2.jpg 886w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/02/Alois-Beinhakl-2-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/02/Alois-Beinhakl-2-768x299.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 886px) 100vw, 886px" />Interesse – Weite &#8211; Sympathie Kleinraming, 10. Februar 2018 &#160; Alois Beinhakl, emeritierter Pfarrer von Linz-Herz Jesu, ist am 2. Februar 2018 im 80. Lebensjahr im Ordensklinikum Elisabethinen in Linz verstorben. Alois Beinhakl wurde am 8. Mai 1938 in Kürnberg (NÖ) geboren. Er besuchte das Stiftsgymnasium in Seitenstetten und trat dann ins Linzer Priesterseminar ein. Am 29. Juni 1962 wurde [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="886" height="345" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/02/Alois-Beinhakl-2.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/02/Alois-Beinhakl-2.jpg 886w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/02/Alois-Beinhakl-2-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/02/Alois-Beinhakl-2-768x299.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 886px) 100vw, 886px" /><h1>Interesse – Weite &#8211; Sympathie</h1>
<h3>Kleinraming, 10. Februar 2018</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alois Beinhakl, emeritierter Pfarrer von Linz-Herz Jesu, ist am 2. Februar 2018 im 80. Lebensjahr im Ordensklinikum Elisabethinen in Linz verstorben. Alois Beinhakl wurde am 8. Mai 1938 in Kürnberg (NÖ) geboren. Er besuchte das Stiftsgymnasium in Seitenstetten und trat dann ins Linzer Priesterseminar ein. Am 29. Juni 1962 wurde er im Linzer Mariendom zum Priester geweiht. In seiner Heimatpfarre Kleinraming hat er Primiz gefeiert. Alois Beinhakl wurde dann Kooperator in St. Wolfgang, Mattighofen und Linz-Hl. Familie, während dieser Zeit war er auch für ein Jahr zusätzlich Pfarrprovisor von Pfaffstätt. Von 1968 bis 1977 war er Präfekt und Generalpräfekt am Bischöflichen Gymnasium Petrinum in Linz und anschließend bis 1999 Pfarrer in Linz-St. Franziskus. Von 1978 bis 1993 war Alois Beinhakl Dechant des Dekanates Linz-Süd und von 1979 bis 1989 auch Regionaldechant der Region Linz. 1999 wurde er zum Pfarrer von Linz-Herz Jesu bestellt, wo er nach seiner Emeritierung 2009 noch bis 2014 als Kurat tätig war. Seit 1980 war Alois Beinhakl auch Diözesankonsulent des Berufsverbandes christlicher ArbeitnehmerInnen OÖ im hauswirtschaftlichen Dienst. 2014 übersiedelte Alois Beinhakl in das Alten- und Pflegeheim Rudigier in Linz.</p>
<h2>Herz Jesu und Franziskus</h2>
<p>Er war ein aufgeschlossener, menschenfreundlicher Priester, der die Kinder und Jugendlichen, die ihm Anvertrauten unterstützt und gefördert hat. Er hat damals als Präfekt eine andere Pädagogik als zuvor üblich in das Petrinum gebracht. Er hatte zu den Jugendlichen einen Draht, er war an ihnen interessiert. Dieses Interesse zeigte sich auch noch nach der Matura. Er kam zu den Maturatreffen, auch dann noch als es ihm gesundheitlich schon beschwerlich war. Jugendliche und ihre Entwicklung waren ihm ein Anliegen. In seiner Zeit fand die schrittweise Öffnung des Petrinums hin zur Welt außerhalb des Petrinums statt. So hat er einen Sozialdienst für die Schüler aufgebaut oder auch den Tischtennissport und die Leichtathletik ins Petrinum gebracht. Er brachte seine Klasse viel mit anderen Menschen in Verbindung: er nahm Schülerinnen der Krankenpflegeschule der Barmherzigen Schwestern mit zu einem Gesprächsabend. Ein Teil der Klasse ging regelmäßig in den Sonnenhof und zu den Barmherzigen Schwestern zu Sonntags-Pflegediensten. Regelmäßig lud er die einzelnen zur Aussprache ein &#8211; wie es geht, wie er jeden einschätzt, was er ihm zutraut usw. Er besuchte seine Schüler im Sommer zu Hause und wollte auch die Elternhäuser kennenlernen. – „Wir haben ihn sehr gemocht.“ Er hatte auch einen Sinn für das Feiern, hatte Sinn für Humor und für Scherze.  Ein Erzieher, den man nicht fürchtet, sondern dem man vertraut: er meint es nicht nur gut mit uns, er ist auch gut mit uns. Oft trug er ein schwarzes Telefon auf sein Zimmer, wenn er als Telefonseelsorger Nachtdienst hatte.</p>
<p>Wichtig war Alois Beinhakl die Erziehung zur Solidarität: Konkret: Schaut auf die Schwächeren. „In der Klasse leisteten wir einander Nachhilfe, dazu hat er uns angeregt. Wenn jemand durchfällt, ist das nicht bloß ein Versagen des Einzelnen, sondern der ganzen Klasse, gab er uns zu verstehen. Er wollte nicht bloß stakte Individuen, sondern uns zum Gemeinschaftssinn hin verhelfen.“ Einmal schaffte in einer oberen Klasse einer die Matura nicht: Er meinte: da haben sie ihm zu wenig geholfen (er meinte, es hätte bei der Matura durchaus die Möglichkeit gegeben, ihm etwas zuzuflüstern. Eine franziskanische Spiritualität hat ihn geprägt. Er war ein großer Franziskusverehrer und reiste gern nach Assisi. Heute singen wir den Sonnengesang.</p>
<p>Franziskus, das ist die Freude und Fröhlichkeit, das ist die Geschwisterlichkeit, das ist der Dienst und die Demut, und die Liebe und Solidarität mit den Kleinen und Schwachen. „Bau mir meine Kirche wieder auf!“ Diesen Auftrag hat der hl. Franziskus in der kleinen Kirche San Damiano gehört. – Alois Beinhakl hat mit großer Entschiedenheit die Kirche St. Franziskus in Linz aufgebaut, den äußeren Bau, aber auch den lebendigen Bau aus Menschen.</p>
<h2>Eine große Sympathie</h2>
<p>„Wir haben ihn sehr gemocht.“ „Wir haben ihn gern gehabt.“ Er hat die Leute gemocht. „Die Religion des Gottes, der Mensch wurde, ist der Religion (denn sie ist es) des Menschen begegnet, der sich zum Gott macht. Was ist geschehen? Ein Zusammenstoß, ein Kampf, ein Anathem? Es hätte sein können, aber es ist nicht geschehen. Die alte Geschichte vom Samariter wurde zum Beispiel für die Geisteshaltung des Konzils. Eine ganz große Sympathie hat es ganz und gar durchdrungen.“ (Paul VI.)<a href="#_ftn1" name="_ftnref1"><sup>[1]</sup></a> – Was geschieht, wenn Alt und Jung aufeinander treffen: ein Crash oder gar ein Krieg zwischen den Generationen? Was passiert, wenn arm und reich aufeinander prallen: die große Absicherung und Abschottung der Reichen, der Kampf aller gegen alle? Was ist das Ergebnis der „einen“ Welt von Nord und Süd: die Ausbeutung und Unterdrückung, der große Hunger? Wie entwickelt sich das Verhältnis zwischen Männern und Frauen in der Kirche: als großer Krampf mit dem Exodus der Frauen? Was geht in einer Pfarrgemeinde oder in einer Ordensgemeinschaft vor, wenn unterschiedliche Frömmigkeitsstile aufeinandertreffen? Gehen sie aneinander vorbei, aufeinander los, aufeinander zu? Können wir (nicht mehr) miteinander? Wollen wir (nicht mehr) miteinander? Bleibt als einzige Lösung, dass einzelne und Gruppen sich verabschieden?  – Es gehört zur Spiritualität des Konzils, dass „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen von heute, besonders der Armen und Bedrängten aller Art, auch Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Jünger Christi sind. Und es gibt nichts wahrhaft Menschliches, das nicht in ihren Herzen seinen Widerhall fände.“ (GS 1) Entscheidend für Menschwerdung ist es, dass sie aus einer kritischen und solidarischen Zeitgenossenschaft herauskommt, dass bei den Jüngern Christi ein Resonanzraum für das Wort Gottes offen ist. Es ist eine große Sympathie, welche die große Grundhaltung der Menschwerdung Gottes darstellt. „Denn er, der Sohn Gottes, hat sich in seiner Menschwerdung gewissermaßen mit jedem Menschen vereinigt. …Durch Christus und in Christus also wird das Rätsel von Schmerz und Tod hell, das außerhalb seines Evangeliums uns überwältigt.“ (GS 22) Menschwerdung erwächst in einem Resonanzraum für die Zeitgenossen, aus einer großen Sympathie, aus dem Erlösungs- und Heilswillen Gottes. – Bei Alois Beinhakl war diese große Sympathie zu spüren.</p>
<h2>Seelsorge</h2>
<p>Alois Beinhakl hatte als Präfekt im Petrinum, in den Pfarren und auch noch als er schon eingeschränkt war, eine Neugier, ein Interesse, eine Weite und Offenheit für Kinder und Jugendliche, daran, was sie so machen, was sie tun. Es war eine Grundsympathie, ein Mögen, das verbunden hat. Das bekam ich von den Petrinern seiner Klasse mit, auch die Kleinraminger haben ihn mögen als herzlichen und engagierten Priester. 30 Jahre hat er hier zu Allerheiligen ausgeholfen. Heute sind sein Primizkelch aus Kleinraming hier und die Stola aus dem Notburgaheim von seiner letzten Eucharistiefeier. Ich möchte an Alois Beinhakl ablesen und lernen, wie Seelsorge möglich ist und welche Voraussetzungen sie hat. Seelsorge, Erziehung und Begleitung möge durch Menschen erfolgen, die nicht nur an sich selbst und der eigenen Autonomie in erster Linie interessiert sind, sondern „generative Menschen“ sind, also Menschen, die selbst auf festem Grund stehen, Vertrauen vermitteln und Freude am Blühen anderer haben. Generativen Menschen geht es nicht nur um die eigene Selbstbehauptung. Ihre Energien, ihre Zeit sind nicht durch die eigenen Interessen besetzt. Es handelt sich um nichts Geringeres als um die Kunst der Lebensweitergabe: „Haben wir erst einmal dies Ineinandergreifen der menschlichen Lebensstadien erfasst, dann verstehen wir, dass der erwachsene Mensch so konstituiert ist, dass er es nötig hat, benötigt zu werden, um nicht der seelischen Deformierung der Selbst-Absorption zu verfallen, in der er zu seinem eigenen Kind und Schoßtier wird.“<a href="#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a> Ohne generative, schöpferische Fürsorge und Verantwortung für andere, verarmt das Leben, es stagniert. Keine Generation fängt beim Nullpunkt an. Jede Generation gibt an kommende Generationen etwas weiter. Was hinterlässt die gegenwärtige Generation der zukünftigen: einen Schuldenberg, verbrannte Erde, einen Scherbenhaufen? Oder können wir ein Wort von Hilde Domin anwenden: „Fürchte dich nicht / es blüht / hinter uns her.“<a href="#_ftn3" name="_ftnref3">[3]</a>?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><em>Bischof Manfred Scheuer</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Paul VI., Ansprache in der Öffentlichen Sitzung des Zweiten Vatikanischen Ökumenischen Konzils (/. Dezember 1965), in: Die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils: Theologische Zusammenschau und Perspektiven, in: Herders Theologischer Kommentar zum Zweiten Vatikanischen Konzil, hg. von Peter Hünermann und Bernd Jochen Hilberath, Freiburg i. B. 2006, Bd. 5, 565-571, hier 568f.</p>
<p><a href="#_ftnref2" name="_ftn2">[2]</a> Erik H. Erikson, Einsicht und Verantwortung. Die Rolle des Ethischen in der Psychoanalyse, Stuttgart 1964, 114.</p>
<p><a href="#_ftnref3" name="_ftn3">[3]</a> Hilde Domin, Sämtliche Gedichte; hg. Nikola Herweg und Melanie Reinhold, Frankfurt am Main, 2009.</p>
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		<title>Prälat Josef Humer verstorben</title>
		<link>https://petra.petrinum.at/2016/11/04/praelat-josef-humer-verstorben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petriner Absolventinnen und Absolventen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2016 19:25:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abschied]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2016/11/humer-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2016/11/humer-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2016/11/humer-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2016/11/humer-768x299.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2016/11/humer-1280x499.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />Mit Trauer mussten wir vom Tod unseres ehemaligen Direktors Prälat Josef Humer erfahren. Weitere Informationen auf der Seite der Diözese Linz.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://petra.petrinum.at/2016/11/04/praelat-josef-humer-verstorben/">Prälat Josef Humer verstorben</a> erschien zuerst auf <a href="https://petra.petrinum.at">Petriner Absolventinnen und Absolventen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2016/11/humer-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2016/11/humer-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2016/11/humer-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2016/11/humer-768x299.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2016/11/humer-1280x499.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p>Mit Trauer mussten wir vom Tod unseres ehemaligen Direktors Prälat Josef Humer erfahren. <a href="https://www.dioezese-linz.at/news/2016/10/31/praelat-josef-humer-verstorben">Weitere Informationen auf der Seite der Diözese Linz.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://petra.petrinum.at/2016/11/04/praelat-josef-humer-verstorben/">Prälat Josef Humer verstorben</a> erschien zuerst auf <a href="https://petra.petrinum.at">Petriner Absolventinnen und Absolventen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Sr. M. Margit Zimmermann in Uganda</title>
		<link>https://petra.petrinum.at/2010/05/28/sr-m-margit-zimmermann-in-uganda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petriner Absolventinnen und Absolventen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 May 2010 19:02:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Abschied]]></category>
		<category><![CDATA[Neues von PetrA-Mitgliedern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1000" height="390" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/4108930316_0cd698623b_o.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/4108930316_0cd698623b_o.jpg 1000w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/4108930316_0cd698623b_o-300x117.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" />Am spannendsten ist es jetzt… Sr. M. Margit Zimmermann ist seit 50 Jahren Marienschwester. Im März 2003 übersiedelte sie in die junge und kleine Niederlassung des Ordens nach Kyengeza in Uganda. Sr. Margit hatte von 1966-1982 im Bischöflichen Gymnasium Petrinum in Linz-Urfahr die Fächer Englisch und Geschichte unterrichtet bevor sie in die Ordensleitung gewählt wurde, der sie für eine Periode [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://petra.petrinum.at/2010/05/28/sr-m-margit-zimmermann-in-uganda/">Sr. M. Margit Zimmermann in Uganda</a> erschien zuerst auf <a href="https://petra.petrinum.at">Petriner Absolventinnen und Absolventen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1000" height="390" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/4108930316_0cd698623b_o.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/4108930316_0cd698623b_o.jpg 1000w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/4108930316_0cd698623b_o-300x117.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><p>Am spannendsten ist es jetzt…</p>
<p>Sr. M. Margit Zimmermann ist seit 50 Jahren Marienschwester. Im März 2003 übersiedelte sie in die junge und kleine Niederlassung des Ordens nach Kyengeza in Uganda.</p>
<p>Sr. Margit hatte von 1966-1982 im Bischöflichen Gymnasium Petrinum in Linz-Urfahr die Fächer Englisch und Geschichte unterrichtet bevor sie in die Ordensleitung gewählt wurde, der sie für eine Periode von sechs Jahren angehörte. Danach ging sie für drei Jahre als Pflegerin in ein Alten- und Pflegeheim nach Lessing in der Steiermark, anschließend wirkte sie für weitere drei Jahre als Seelsorgerin im Krankenhaus Kirchdorf an der Krems.</p>
<p>Sr. Margit war 65 Jahr alt, als der Gedanke, in die Mission nach Uganda zu gehen, konkret werden sollte. Sie war ursprünglich gar nicht so begeistert von der Idee, eine Niederlassung in Uganda zu schaffen, da dadurch Schwestern zuhause abgehen würden. Ein Vortrag von Generaloberin Sr. M. Michaela Pfeiffer-Vogl änderte aber plötzlich diese Einstellung. Junge Menschen aus Uganda hatten sie aus einem Bild heraus direkt angeschaut und ihr gleichsam gesagt: „Komm!“ Von diesem Tag an begann für sie ein inneres Drängen. Sr. Margit lebt und wirkt heute in Mityana und hat dies bis heute nicht bereut.</p>
<p>Gleich nach ihrer Ankunft wurde ihr ein alter Mann zur Fürsorge anvertraut und im Laufe der Zeit sind es immer mehr alte Leute geworden, um die sie sich heute kümmert. Neben alten Männern und Frauen, welche Familie haben, gibt es immer auch Leute ohne Familie. Sr. Margit sorgt sich, dass sie eine notwendige Verpflegung erhalten und ist für sie da.</p>
<p>Sie kümmert sich unter anderem um eine Großmutter, die fünf Enkelkinder zu versorgen hat. Immer mehr Anfragen gibt es nach Besuchen und Betreuung. Sr. Margit sieht darin Notrufe von alten Menschen, die alleine und oft hilflos sind. Zumindest ein- bis zweimal pro Woche besucht Sr. Margit ihre Alten, bringt ihnen ordentliches Essen und nimmt sich Zeit für sie. Alte und Behinderte stehen in Uganda im Abseits und so ist das Wirken von Sr. Margit ein echtes Apostolat. Die Nachbarn schauen und fragen sich: „Warum tut sie das?“</p>
<p>Im letzten Rundbrief der Marienschwestern aus Mityana schreibt Sr Margit: „Heuer sind es 50 Jahre, dass ich ins Kloster gegangen bin. Verschiedene Aufgaben waren zu bewältigen: Unterricht, Leitungsaufgaben, Altenpflege, Krankenpastoral. Doch am spannendsten ist es jetzt!“</p>
<address><em>Quelle: Missionsstelle der Diozöse Linz</em></address>
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<p><a href="https://www.flickr.com/photos/ciat/4108930316/">„General View &#8211; the hillsides of southwestern Uganda, with a butterfly.“</a> by <a href="https://www.flickr.com/photos/ciat/">Neil Palmer (CIAT)</a> licensed under <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a></p>
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