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	<title>Gedanken Archive - Petriner Absolventinnen und Absolventen</title>
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	<title>Gedanken Archive - Petriner Absolventinnen und Absolventen</title>
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		<title>Gedanken zum Dom und dem Petrinerfenster</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petriner Absolventinnen und Absolventen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2025 21:52:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2025/11/Petrinerfenster-1024x399.webp" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" fetchpriority="high" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2025/11/Petrinerfenster-1024x399.webp 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2025/11/Petrinerfenster-300x117.webp 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2025/11/Petrinerfenster-768x299.webp 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2025/11/Petrinerfenster-1536x598.webp 1536w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2025/11/Petrinerfenster-2048x797.webp 2048w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2025/11/Petrinerfenster-1280x498.webp 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />In meiner Petriner-Zeit (1960 bis 68) war der Dom „weit weg“. Am 1. Mai 1962 haben wir Petriner den Festgottesdienst anlässlich „100 JAHRE Grundsteinlegung“ ganz hinten – auf der Empore, wo jetzt die Rudigier-Orgel steht – mitgefeiert. Am 29. Juni 1964 war ich dabei, als Johann Bachmair (er war „Hilfspräfekt“, als ich in der 2. und 3. Klasse war) zum [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2025/11/Petrinerfenster-1024x399.webp" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2025/11/Petrinerfenster-1024x399.webp 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2025/11/Petrinerfenster-300x117.webp 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2025/11/Petrinerfenster-768x299.webp 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2025/11/Petrinerfenster-1536x598.webp 1536w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2025/11/Petrinerfenster-2048x797.webp 2048w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2025/11/Petrinerfenster-1280x498.webp 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p>In meiner Petriner-Zeit (1960 bis 68) war der Dom „weit weg“.</p>
<p>Am 1. Mai 1962 haben wir Petriner den Festgottesdienst anlässlich „100 JAHRE Grundsteinlegung“ ganz hinten – auf der Empore, wo jetzt die Rudigier-Orgel steht – mitgefeiert. Am 29. Juni 1964 war ich dabei, als Johann Bachmair (er war „Hilfspräfekt“, als ich in der 2. und 3. Klasse war) zum Priester geweiht wurde. Der Dom war für mich lange „übergroß, finster, fast unheimlich“, zudem der Ort einer „abgehobenen Bischofsliturgie“.</p>
<p>Näher gekommen ist mir der Dom, als ich ab 1987 – ich war Lehrer an der Pädagogischen Akademie – den Kontakt zu Dompfarrer Johann Bergsmann, den ich noch vom Petrinum her kannte, aufgenommen habe, regelmäßig Wochentags-Gottesdienste im Dom gefeiert habe, gelegentlich bei ihm im Pfarrhof war und auch so manche Tarockpartie mit ihm spielte.</p>
<p>Nach dem allzu frühen Tod von Pfarrer Bergsmann wurde mir 1998 von Bischof Maximilian Aichern die Leitung der Dompfarre übertragen. Seither ist mir der Dom – so könnte ich sagen – ans Herz gewachsen. Ich habe den „neugotischen Charme“ des Doms entdeckt, die Botschaft der Architektur, die mich aufrichtet, nach oben und nach vorne schauen lässt und mich dann auffordert, nach vorne zu gehen. Ich habe die Botschaft der großen Gemäldefenster wahrgenommen. Wenn ich den Dom beim Turm betrete, sehe ich beim Gang nach vorne Bilder aus meiner Heimat Oberösterreich und von Orten, die Wallfahrtsziele von Oberösterreichern sind (z.B. Mariazell, Maria Plain bei Salzburg, Altötting, Jerusalem). Ich erblicke in den Fenstern Dokumente der vom christlichen Glauben geprägten Geschichte meiner Heimat. Manchmal kommt mir der (sehr profane) Gedanke, es ließe sich an Hand der Domfenster ganz gut „Heimatkunde“ unterrichten.</p>
<p>Im rechten Querschiff befindet sich auch das Petrinum-Fenster. Offiziell heißt es „Knabenseminar-Fenster“. Über dem Petrinum ist das Aloisianum am Freinberg abgebildet. Das Konzil von Trient (1545 – 63) hatte die Bischöfe verpflichtet, ein „Knabenseminar“ – als Vorstufe und Vorbereitung zum Priesterseminar – einzurichten. Bevor Bischof Doppelbauer das Petrinum bauen ließ, war „der Freinberg“ (wie wir als Petriner der 60er Jahre sagten) das Vorgänger-Institut. Im Fenster sind beide „Knabenseminare“ dargestellt, aber auch das viel früher von den Jesuiten in der Domgasse gegründete „Gymnasium“ (in dem sich heute die Volkskreditbank befindet).</p>
<p>Das „Petrinum-Fenster“ stellt nicht nur Gebäude dar, sondern ruft auch zwei biblische Petrus-Erzählungen in Erinnerung: die eine Szene erzählt von der Erscheinung des Auferstandenen vor sieben Jüngern am See Tiberias und der Betrauung des Petrus mit der Leitung der Kirche, die andere Szene drückt dasselbe mit dem Bild der „Schlüsselübergabe“ an Petrus aus.</p>
<p>Seit 1968, dem Jahr meiner Matura, hat sich viel verändert. Das Petrinum ist nicht mehr „Knabenseminar“, es ist ein Privatgymnasium in kirchlicher Trägerschaft. Es ermöglicht jungen Menschen eine gediegene gymnasiale Ausbildung und zugleich eine Auseinandersetzung mit Grundfragen des Lebens und deren Beantwortung aus dem Glauben an Jesus Christus.</p>
<p><em>Maximilian Strasser, MJ 1968</em><br />
<em>Dompfarrer von 1998 bis 2024</em></p>
<p>Artikel aus der <a href="https://petra.petrinum.at/zeitung/">PetrA-Ausgabe November 2025</a></p>
<div class="sf-icon-box sf-icon-box-left-icon sf-animation sf-icon-accent" data-animation="none" data-delay="200"><div class="sf-icon-cont cont-small sf-icon-float-none sf-icon-accent"><i class="fas fa-exclamation-circle sf-icon sf-icon-small"></i></div><div class="sf-icon-box-content-wrap clearfix"><h3></h3><div class="sf-icon-box-content"></p>
<p>Info: Spendenkonto Petrinerfenster für Ihre steuerlich absetzbare Spende:<br />
Bundesdenkmalamt Wien<br />
IBAN: AT07 0100 0000 0503 1050, BIC BUNDATWW<br />
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		<item>
		<title>Petrinum – cui bono?</title>
		<link>https://petra.petrinum.at/2021/12/25/petrinum-cui-bono/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petriner Absolventinnen und Absolventen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Dec 2021 20:36:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/quo-vadis-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/quo-vadis-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/quo-vadis-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/quo-vadis-768x299.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/quo-vadis-1536x599.jpg 1536w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/quo-vadis-2048x798.jpg 2048w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/quo-vadis-1280x499.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />Hat mich das Petrinum mit seiner aus der Zeit gefallenen, im Vergleich zu spezifisch berufsbildenden Schulen doch recht unkonkreten, „humanistischen“ Bildung für meinen Weg präpariert? MJ 2005, habe ich in Wien Humanmedizin studiert. Auch in der Anatomie übernimmt Englisch die Funktion als lingua franca. Die vielen Jahre Unterricht in Latein muss man, gemessen an der Richtschnur medizinische Terminologie, als „overkill“ [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/quo-vadis-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/quo-vadis-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/quo-vadis-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/quo-vadis-768x299.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/quo-vadis-1536x599.jpg 1536w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/quo-vadis-2048x798.jpg 2048w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/quo-vadis-1280x499.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p>Hat mich das Petrinum mit seiner aus der Zeit gefallenen, im Vergleich zu spezifisch berufsbildenden Schulen doch recht unkonkreten, „humanistischen“ Bildung für meinen Weg präpariert?</p>
<p>MJ 2005, habe ich in Wien Humanmedizin studiert. Auch in der Anatomie übernimmt Englisch die Funktion als lingua franca. Die vielen Jahre Unterricht in Latein muss man, gemessen an der Richtschnur medizinische Terminologie, als „overkill“ einstufen. Aber: Sowohl in den präklinischen Fächern Physik, Biologie oder Chemie, als auch in „medical English“ haben sich die im Petrinum erworbenen Kenntnisse (heute: „skills“) als mehr als konkurrenzfähig erwiesen.</p>
<p>Beim Memorieren von Pharmaka mit zufällig zugeordneten Namen war das im Petrinum beim Erlernen von mehreren Fremdsprachen erworbene Sitzfleisch und die Fähigkeit zum strukturierten Studium nützlich. Im Sezierkurs mit seinem speziellen Flair hat der trockene Petriner Humor zumindest nicht geschadet.</p>
<p>Beim Ablegen der Prüfungen an der MedUni Wien war das im Petrinum gefühlt hohe Niveau eine gute Vorbereitung auf den Prüfungsstress. Die Leibesübungen im Petrinum haben hervorragend für studentische Hallenfußballturniere und der Freizeitraum für Wuzzelmeisterschaften geharnischt.</p>
<p>Schon während des Studiums hat mich neben der klinischen Arbeit der wissenschaftliche Aspekt an der Medizin begeistert und ich habe zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter und dann PhD Student im kardiovaskulären Bereich geforscht.</p>
<p>Meine klinische Ausbildung begann in Heidelberg, nach einem knappen Jahr dann ein Wechsel an die Kardiologie nach Salzburg. Die klinische Arbeit mit multimorbiden Patienten wirft ständig ethische Fragen auf.</p>
<p>Als Stichwörter seien nur Therapieziellimitierungen, soziale Brennpunkte aber auch etwas, das man nur als Petriner selbstverständlich unter Theodizee einordnet, genannt. Die im Petrinum vor allem beim Studium von Griechisch, Latein aber auch Religion erworbene Fähigkeit, auf Basis von realen Problemen zumindest konkrete philosophische Fragen formulieren und kontemplieren zu können, war dem eigenen Seelenheil sehr zuträglich.</p>
<p>An der Salzburger PMU konnte ich gemeinsam mit in- und ausländischen Kooperationspartnern (der Petriner Humor demaskierte sich als „skill networken“) meine wissenschaftliche Arbeit fortsetzen. November 2019 wurde ich Facharzt für Innere Medizin und konnte auch gleich in diesem Fach habilitieren.</p>
<p>Note bene: Für die (laufende) Wette unter Kollegen, wem es öfter gelingt, Text von Bob Dylan, Chuck Norris oder Sprüche in Latein/Griechisch in internationalen Publikationen zu verpacken, war das Repetieren von Morgensprüchen von unschätzbarem Wert!</p>
<p>Viele „unbezahlt“ durchgearbeitete Nächte und Wochenenden bedingten Enthusiasmus, Sitzfleisch und eine hohe Frustrationstoleranz (für jede akzeptierte Publikation wurden mindestens drei abgelehnt). Die Kenntnis des Ideals der ἀταραξία half, so manchen Ärger einzudämmen. Das Wissen um Themenkomplexe und Fragen, welche die Kinetik von Enzymen transzendieren, half, einen – humanistischen? – Gesamtkontext im wissenschaftlichen aber vor allem klinischen Alltag nicht zu vergessen.</p>
<p>Ich habe im Petrinum all die „skills“ gelernt, die das moderne Leben erfordert. Aber die Kenntnis der Vordenker um die großen Hügel des westlichen Abendlandes Golgotha, Akropolis und Kapitol (und Pöstlingberg?) ist von unschätzbarem Wert für den Berufsalltag und &#8211; vor allem &#8211; das wirkliche Leben.<br />
<em>Dr. Bernhard Wernly, MJ 2005</em></p>
<p>Artikel aus der <a href="https://petra.petrinum.at/?page_id=42">PetrA-Ausgabe November 2020</a></p>
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		<title>noch ist griechisch nicht verboten</title>
		<link>https://petra.petrinum.at/2021/12/11/noch-ist-griechisch-nicht-verboten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petriner Absolventinnen und Absolventen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Dec 2021 20:45:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/greek-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/greek-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/greek-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/greek-768x299.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/greek-1536x599.jpg 1536w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/greek-2048x798.jpg 2048w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/greek-1280x499.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />Lieber Tim, weil ich dir versprochen habe, einmal aufzuschreiben, was ich von der Diskussion um Altgriechisch in der Höheren Schule halte, die folgenden – recht subjektiven – Zeilen. Also, ich sage Dir: ein freches Gespenst geht um – und es bedroht die schöne Königstochter Europa. Dieses Gespenst trägt das fahle Tuch, das es als Leichentuch über den Griechisch-Unterricht an unseren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/greek-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/greek-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/greek-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/greek-768x299.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/greek-1536x599.jpg 1536w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/greek-2048x798.jpg 2048w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2021/07/greek-1280x499.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p>Lieber Tim,</p>
<p>weil ich dir versprochen habe, einmal aufzuschreiben, was ich von der Diskussion um Altgriechisch in der Höheren Schule halte, die folgenden – recht subjektiven – Zeilen. Also, ich sage Dir: ein freches Gespenst geht um – und es bedroht die schöne Königstochter Europa. Dieses Gespenst trägt das fahle Tuch, das es als Leichentuch über den Griechisch-Unterricht an unseren Höheren Schulen werfen will. Wozu es denn gut wäre, Griechisch zu lernen, schreiben die Anhänger dieses Gespenstes jetzt allenthalben und schreien lauthals: was kümmert uns unsere Kulturvermittlung von gestern, heute regiert die Globalisierung der nützlichen, der neoliberalen Art und nicht eine vor zweitausend Jahren zwar allgemein gesprochene (κοινὴ διάλεκτος !) aber inzwischen längst tote Sprache, mit der wir – so spotten sie – am besten in Sandalen und mit Laterne und am helllichten Tag „den Menschen“ suchen &#8211; ἄνθρωπον ζητῶμεν.</p>
<p>Warum diese Verachtung? Verleugnet unsere Zeit vielleicht ihre Herkunft, wenn sie das Altgriechisch vergessen möchte, weil sie fürchtet, es könnte sie überfordern &#8211; oder ihr gar ihre eigene Banalität vor Augen führen.</p>
<p>Nein, ich weiß, jammern bringt gar nichts. Auch nicht das nostalgische sich Berühmen, wie viele Verse einer aus der Ilias des Homer noch immer auswendig hersagen kann. Apropos Homer: das ist doch jene amerikanische Zeichentrickfigur, die sich durch Übergewicht, Faulheit, Intoleranz und Inkompetenz auszeichnet und sich deshalb großer Beliebtheit erfreut! Nein, jammern bringt nichts und auch nicht das Erzählen von meinem/unserem Griechisch-Professor am Petrinum, Dr. Georg Lampl, dessen Gedächtnisbild ich manchmal dankbar betrachte. Er hat uns vor vielen Jahren Sokrates fast wie einen christlichen Heiligen nahe gebracht.</p>
<p>Lieber Tim, jetzt im Ernst: wollen wir wirklich vergessen, dass das antike Griechenland noch immer lebendiger Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens ist? Im Griechisch-Unterricht durften wir noch Ursprungsprozesse unserer Kultur erleben. Ziemlich hautnah. Und jetzt? Noch nie sind so viele Dramen der griechischen Klassiker aufgeführt worden wie während der letzten zehn, zwanzig Jahre, und sie machen uns tiefer betroffen, als manches Stück Literatur unserer Zeit. Noch immer finden wir in Platons Dialogen gültige Maximen für unser politisches Denkens, unsere Philosophie und unsere Ethik. Durch Übersetzen, und Interpretieren werden doch auch heute analytisch-kritisches Denken, die Fähigkeit zur Entwicklung von Problemlösungsstrategien und sprachlich schöpferische Kreativität gefördert. Und es macht mir heute noch Freude, wenn ich Schlüsselstellen im Neuen Testament im Original lesen und überhaupt manchem Wort, das mir heute wichtig ist, auch <em>etymologisch</em> auf den Grund gehen kann. Zum Beispiel: <em>Ökologie, Anthologie, Philanthropie, Lyrik, Biotop, Poesie, Empathie</em>.</p>
<p>Lieber Tim, du hast es ja gut. Deinen schönen Vornamen kann man wie einen teuren Mantel verwenden. Als Tim ist er unauffällig elegant, modisch und slim, dann, wenn du willst, kannst du aber auch sein warmes Unterfutter zeigen: Timotheus oder griechisch: Τιμόθεος, einer, der „Gott ehrt“ – in alter Bedeutung also Gott „fürchtet“, so wie sich ein deutscher Dichter des Barock seinen zweiten Vornamen eingedeutscht hat: Christian Fürchtegott Gellert (der hat „Die Himmel rühmen“ geschrieben, Beethoven hat’s vertont). Und weil wir schon wieder bei der Dichtung sind, möchte ich dir zum Schluss noch ein Gedicht der protestantischen Theologin Dorothee Sölle aufschreiben, das mir vor ein paar Tagen in die Hände gefallen ist:</p>
<p style="text-align: center;"><em>noch ist Griechisch nicht verboten</em><br />
<em>meine Tochter fragt mich</em><br />
<em>Griechisch lernen wozu </em><br />
<em>sym-pathein sage ich [συμπαθεῖν]</em><br />
<em>eine menschliche Fähigkeit </em><br />
<em>die Tieren und Maschinen abgeht </em><br />
<em>lerne konjugieren </em><br />
<em>noch ist Griechisch nicht verboten</em></p>
<p>Und jetzt: leb wohl, lieber Timotheus, Χαῖρε!<br />
<em>Hubert Gaisbauer, MJ 1959</em></p>
<p>Artikel aus der <a href="https://petra.petrinum.at/?page_id=42">PetrA-Ausgabe Juli 2021</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://petra.petrinum.at/2021/12/11/noch-ist-griechisch-nicht-verboten/">noch ist griechisch nicht verboten</a> erschien zuerst auf <a href="https://petra.petrinum.at">Petriner Absolventinnen und Absolventen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gesucht: ein abend-ländischer Wertekodex</title>
		<link>https://petra.petrinum.at/2018/08/05/gesucht-ein-abend-laendischer-wertekodex/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petriner Absolventinnen und Absolventen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Aug 2018 12:40:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Neues von PetrA-Mitgliedern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/07/Grof-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/07/Grof-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/07/Grof-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/07/Grof-768x299.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/07/Grof-1280x499.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />Vornehmlich ausgelöst durch die Flüchtlingskrise im Herbst 2015 sieht sich der alte Kontinent unvermittelt dazu herausgefordert, sich seiner Werte zu vergewissern. Eine vermeintliche Selbstverständlichkeit, aber: Wären diese Werte inhaltlich klar und jedermann aktuell bewusst, dann hätte es wohl nicht ein ganzes Jahr gedauert, bis (zumindest für abgegrenzte Kreise) sog. „Wertekataloge“ mit registrierbarer Breitenwirkung veröffentlicht wurden1 – denen allerdings jeweils keine [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/07/Grof-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/07/Grof-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/07/Grof-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/07/Grof-768x299.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/07/Grof-1280x499.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p>Vornehmlich ausgelöst durch die Flüchtlingskrise im Herbst 2015 sieht sich der alte Kontinent unvermittelt dazu herausgefordert, sich seiner Werte zu vergewissern. Eine vermeintliche Selbstverständlichkeit, aber: Wären diese Werte inhaltlich klar und jedermann aktuell bewusst, dann hätte es wohl nicht ein ganzes Jahr gedauert, bis (zumindest für abgegrenzte Kreise) sog. „Wertekataloge“ mit registrierbarer Breitenwirkung veröffentlicht wurden<sup><a id="fnref-1" href="#fn-1">1</a></sup> – denen allerdings jeweils keine Verbindlichkeit zukommt. Vergleichsweise rasch lassen sich demgegenüber die Hauptursachen für die fehlende Werteevidenz ausgemachen: Einerseits kennt unsere zentrale staatliche Grundnorm<sup><a id="fnref-2" href="#fn-2">2</a></sup> – im Unterschied zu anderen EU-Ländern – keine ausdrückliche Festschreibung solcher Werte, vielmehr waren deren Proponenten stolz darauf, dem damaligen Zeitgeist (Stichwort: „Logischer Empirismus – Wiener Kreis“) entsprechend eine „wertneutrale Verfassung“ geschaffen, sich also auf eine Verankerung von formal-organisatorischen Prinzipien (wie Demokratie, Republik, Bundesstaat) mit einem weitgehend inhaltsleeren Grundrechtskatalog<sup><a id="fnref-3" href="#fn-3">3</a></sup> beschränkt zu haben<sup><a id="fnref-4" href="#fn-4">4</a></sup>, auf deren Basis die materiell-politische Konzeption vom jeweils Regierenden nach dessen eigenen Vorstellungen ausgestaltet werden konnte (und kann). Zu der sonach a priori fehlenden Garantie für wertemäßige Kontinuität und Stabilität gesellt sich andererseits, dass eine moralischen Autorität, die (wie früher z.B. politische Parteien, staatliche Organe, Kirchen oder verantwortungsbewusste Medien) in überzeugender Weise materielle Werte vorleben und vorgeben könnte, schon seit Jahrzehnten nicht mehr besteht. Dies lässt sich angesichts des verstärkt aufkeimenden Rückzugs in Kleingruppen („small is beautiful“, seien es „Eliten“, „Netzwerke“ etc. oder jüngst sog. „Staatsverweigerer“) erst recht auch auf die EU übertragen – mit der Besonderheit, dass dort faktisch die Eindimensionalität des ökonomischen Prinzips dominiert.</p>
<p>Unternimmt man angesichts eines solchen Befundes den Versuch, die Wertedebatte auf ihren systematischen Problemkern zu reduzieren, besteht dieser wohl in traditionell antagonistischen Auffassungen von Weltsicht: einer theistischen, die das menschliche Handeln als einem göttlichen Wesen gegenüber verantwortlich begreift und daraus die tragenden Normen für den Umgang miteinander ableitet, und einer atheistischen, für die lediglich die letztere Komponente maßgeblich ist; die gemeinsame Klammer für beide Standpunkte könnten die sog. „anthropologische Konstanten“ bilden, also ureigene, das Menschsein zeitlos charakterisierende Eigenschaften<sup><a id="fnref-5" href="#fn-5">5</a></sup> – allerdings werden gerade diese je nach Weltsicht jeweils verschieden gewichtet, sodass sie damit die eigentliche causa prima für Wertediskrepanzen verkörpern.</p>
<p>Um an diesem Punkt den eingangs angeführten „Debattenauslöser“ wieder aufzugreifen: Die gleichermaßen unerwartet wie massiv über Europa hereingebrochenen Flüchtlingsströme führten – wie stets und so auch aus wertemäßiger Sicht – zu Extremstandpunkten (nämlich: „Solidarität“ bzw. „Abschottung“) und dazwischenliegenden Vermittlungslösungen (z.B. „kontrollierte Integration“). Im gemeinsamen Focus, der je nach Standpunkt zu diesen unterschiedlichen Resultaten führt, steht das ökonomisch-marktwirtschaftliche Prinzip als jener Wert, der in der gegenwärtigen globalisierten Welt faktische Alldominanz aufweist, also auch alle anderen Werte inhaltlich präformiert (etwa: betriebswirtschaftliche Denkweise auch in „Non-Profit“-Organisationen [wie Krankenfürsorge, Seniorenpflege, Flüchtlingsbetreuung etc.). „America first!“ oder – auf etwas höherer moralischer Ebene – „Die Wahrung/Mehrung des Besitzstandes unter Exklusion von Dritten/Fremden ist deshalb gerechtfertigt, weil wir uns diesen durch eigene Leistung geschaffen haben“ sagen die einen, denen Argumente wie: „Weil die dritte Welt zufolge Ausbeutung, Ausschluss von Bildungsmöglichkeiten und Technologietransfer usw. keine Chance hatte, sich selbst etwas aufzubauen, ist auch die nunmehrige Integration von Wirtschaftsflüchtlingen ein kompensatorisches Muss“ entgegenhalten werden.</p>
<p>Unter dem Blickwinkel der ethischen Rechtfertigung erhebt sich damit die Frage: Handelt es sich beim ökonomischen Prinzip um einen absoluten, gleichsam zwingend durch die Wesenseigenheit vorgegebenen Wert des Mensch-Seins und lässt sich davon ausgehend dessen Vorrangstellung begründen? Zumindest Letzteres darf angesichts dessen, dass sich dieser Wert sehr langsam – beginnend mit der Magna Charta als entscheidendem Wendepunkt und der später daraus resultierenden Abkehr von Absolutismus und Feudalherrschaft – entwickelt und erst am Ende des vergangenen Jahrhunderts (nach dem Zerfall des Kommunismus) universell-dominant in den Vordergrund getreten ist, durchaus bezweifelt werden. Dies sollte jedoch (z.B. deshalb, weil durch das Suffix „-ismus“ gekennzeichnete unverrückbare Extrempositionen negativ konnotiert sind) nicht dazu verleiten, den heutigen Neoliberalismus ins Gegenteil zu verkehren oder gar in archaische Gesellschaftsmodelle zurückzuverfallen. Um eine breit akzeptierte Wertekonstitution zu erreichen, erscheint vielmehr rational-kritische Reflexion als Grundhaltung geboten – beispielsweise so, wie an alte Texte gebundene Religionen (Judentum, Christentum, Islam) vor der ständigen Herausforderung stehen, jene unter zwar geänderten Rahmenbedingungen, aber essentiell stets gleich bleibenden menschlichen Grundeigenschaften permanent aktuell halten und das dahinter stehende Ewiggültige herausschälen zu müssen. Gefragt ist also eine rationale Rückbesinnung auf traditionelle Wurzeln<sup><a id="fnref-6" href="#fn-6">6</a></sup> – nicht fortschrittsfeindlich, sondern mit maßvollem<sup><a id="fnref-7" href="#fn-7">7</a></sup> Blick auf das Machbare.</p>
<p>Eine solcherart aktualisierende/aktualisierte Bewusstseinsbildung bzw. -schärfung könnte zu wichtigen neuen Einsichten und letztlich auch zum Gelingen der Herausbildung eines nicht bloß milieubeschränkten, sondern in Gesamteuropa auch tatsächlich gelebten Wertebewusstseins führen, wie beispielsweise: „Demokratie, Freiheit und Marktwirtschaft“ meinen heute nicht nur: „Wenige Regeln, Vieles treiben lassen, der Markt reguliert sich von selbst“, sondern auch: „Demokratie, Freiheit und Wohlstand müssen permanent erarbeitet, Fehlentwicklungen müssen rechtzeitig Grenzen gesetzt werden“. Durch wen und in welchem Umfang? Seitens einer moralischen Instanz, die sich ihre Autorität durch rational-argumentative Begründung (anstatt populistischer Überzeugungskunst oder gar mittels Gewalt) auf Basis von in breitem Ausmaß als gerecht empfundenen und akzeptierten Normen verschafft. Für eine komplexe Gesellschaft bedeutet dies als Grundbedingung freilich fundierte Wissensvermittlung (d.h.: Abkehr vom Boulevard- und Talkshow-Niveau), der vorbehaltlose und zudem lebenslange Bildungsbereitschaft gegenübersteht.</p>
<p><em>Dr. Alfred Grof, </em><br />
<em>Richter am Verwaltungsgericht </em><br />
<em>des Landes Oberösterreich</em></p>
<p id="fn-1"><sup>1</sup> Vgl. einerseits den von der Direktion Bildung und Gesellschaft des Amtes der Oö. Landesregierung erstellten „Wertekompass Oberösterreich – Orientierungsrahmen zur Weiterbildung an OÖ Kindergärten und Schulen“, in dem die folgende „Grundwerte“ als zentral apostrophiert werden: (1) Humanistisches Menschenbild, (2) Gleichberechtigung, Toleranz und Respekt, (3) Persönliche Freiheit, Verantwortung, Solidarität, (4) Mündigkeit und Demokratie, (5) Rechtssicherheit und Rechtsstaat, (6) Bildungsbereitschaft und kulturelle Begegnung sowie (7) Mensch und Natur; und andererseits die vom Österreichischen Integrationsfonds und der Österreichischen Bischofskonferenz herausgegebene Broschüre „Grüß Gott in Österreich – Eine Einführung in ein Land mit christlichen Wurzeln“, in der (1) die christliche Grundhaltung als Archetyp von Menschenwürde, Nächstenliebe und prägendem Sozialverhalten, (2) die Bibel und das Kreuz als Grundlage für Gottes- und Jenseitsglaube und (3) die Kirchen als weltliche Realisation des Christentums sowie als Orte des Feierns, Dankens und Bittens betont werden.<a href="#fnref-1"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></a></p>
<p id="fn-2"><sup>2</sup> Als solche ist nach wie vor das „Bundes Verfassungsgesetz 1920“ (B VG) anzusehen, mit dem in Wahrheit – abgesehen von demokratisch-präsidentieller Strukturierung – die tragenden Grundlagen der konstitutionellen Monarchie fortgeschrieben wurden, die bis in die Gegenwart hereinreichen.<a href="#fnref-2"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></a></p>
<p id="fn-3"><sup>3</sup> Gemeint ist das seit 150 Jahren in Geltung stehende „Staatsgrundgesetz über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger“; mangels politischer Kompromissfähigkeit ist dieser essentielle Teil der Verfassungsgebung zwischenzeitlich in weiten Teilen auf supranationale Organisationen übergegangen.<a href="#fnref-3"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></a></p>
<p id="fn-4"><sup>4</sup> Dieser formalistische, nicht nach „Gerechtigkeit“ als zentralem Wertungsprinzip fragende Zugang vereinfacht zwar den Begründungsaufwand und damit die praktische Handhabung, bildet aber bis heute das maßgebliche Hindernis dafür, dass Recht und Rechtswissenschaft in Gelehrtenkreisen gleichsam kaum ernst genommen (geschweige denn als ebenbürtig angesehen) werden.<a href="#fnref-4"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></a></p>
<p id="fn-5"><sup>5</sup> Neben den biologisch-genetischen Konstituierungs- bzw. Differenzierungsmerkmalen zählen dazu als weitere Grundkomponenten vor allem Vernunftbegabtheit und Vernunftgebrauch einerseits – vgl. dazu bspw. Thomas Metzinger, Anthropologie und Kognitionswissenschaft (http://www.philosophie.uni-mainz.de/metzinger/publikationen/1996q.html) – sowie Sozialisation andererseits.<a href="#fnref-5"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></a></p>
<p id="fn-6"><sup>6</sup> Die eigentliche etymologische Bedeutung des Begriffes „Religion“.<a href="#fnref-6"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></a></p>
<p id="fn-7"><sup>7</sup> In Anlehnung an den „homo-mensura“-Satz von Protagoras.<a href="#fnref-7"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/21a9.png" alt="↩" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></a></p>
<p>Artikel aus der <a href="https://petra.petrinum.at/?page_id=42">PetrA-Ausgabe April 2017</a></p>
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		<title>120 Jahre  Gymnasium Petrinum</title>
		<link>https://petra.petrinum.at/2018/07/28/120-jahre-gymnasium-petrinum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petriner Absolventinnen und Absolventen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jul 2018 12:40:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/07/120-jahre-petrinum-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/07/120-jahre-petrinum-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/07/120-jahre-petrinum-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/07/120-jahre-petrinum-768x299.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/07/120-jahre-petrinum.jpg 1172w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />Als Bischof Franz Maria Doppelbauer 1889 [1] die Leitung der Diözese übernahm, war der Priestermangel sehr drückend. Über 80 Seelsorgsstellen waren unbesetzt. Daher entschloss er sich, ein großes, diözesaneigenes Knabenseminar zu errichten. Im November 1893 gab er seinen Entschluss der Öffentlichkeit bekannt: Dieses Knabenseminar soll mit einem Privatgymnasium mit Öffentlichkeits- und Reifeprüfungsrecht verbunden sein. Im Mai 1984 wurde der Leisenhof [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/07/120-jahre-petrinum-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/07/120-jahre-petrinum-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/07/120-jahre-petrinum-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/07/120-jahre-petrinum-768x299.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2018/07/120-jahre-petrinum.jpg 1172w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p>Als Bischof Franz Maria Doppelbauer 1889 [1] die Leitung der Diözese übernahm, war der Priestermangel sehr drückend. Über 80 Seelsorgsstellen waren unbesetzt. Daher entschloss er sich, ein großes, diözesaneigenes Knabenseminar zu errichten.</p>
<p>Im November 1893 gab er seinen Entschluss der Öffentlichkeit bekannt: Dieses Knabenseminar soll mit einem Privatgymnasium mit Öffentlichkeits- und Reifeprüfungsrecht verbunden sein.</p>
<p>Im Mai 1984 wurde der Leisenhof samt Gründen, Vieh und Gerätschaften um 150.000 Kronen erworben. Verbunden mit diesem Hof war das benachbarte Holzingergütl. Der erworbene Grund umfasste 60 Joch und lag auf einer kleinen Anhöhe in unmittelbarer Stadtnähe. Da sich auf dem erworbenen Grund zu wenig Wasserquellen fanden, wurde im Juni 1894 das benachbarte Ambergergut am Ostabhang des Pöstlingberges mit dem Maximilianturm Nr. 20 hinzugekauft. Damit standen zur Errichtung des Knabenseminares mehr als 100 Joch Bau- und Wirtschaftsgrund zur Verfügung.</p>
<p>Am Nachmittag des 29. Juli 1895 nahm der Bischof unter Beisein vieler Priester und Zuschauer den Spatenstich [2] vor. Zu diesem Anlass war an der Baustelle ein großes Holzkreuz errichtet worden, welches sich jetzt auf dem Gang vor der Volkskapelle befindet.</p>
<p>Bereits im ersten Baujahr konnte die Fußbodenhöhe des Erdgeschoßes erreicht werden. Die Bauziegel lieferte eine eigene Ziegelei.<br />
Am 30. Mai 1896 gab der Bischof Klerus und Volk den Namen bekannt: Das neue Knabenseminar soll „Kollegium Petrinum“ heißen. Damit wurde die enge Verbundenheit mit dem Oberhaupt der Kirche bekundet.</p>
<p>Unterdessen war der Bau zügig vorangeschritten, sodass am 2. Juli 1896 die Grundsteinlegung [3] erfolgen konnte. Der Grundstein stammt, wie der des Maria-Empfängnis-Domes, vom Ölbergfelsen in Jerusalem und wurde an der Gangmauer vor dem Festsaal eingemauert. Der Stein trägt die Inschrift „Petra ex Gethsemani“ mit dem fünffachen Kreuz von Jerusalem. Diese Grundsteinlegung wurde sehr festlich gestaltet.</p>
<p>Mit Ende des Jahres 1896 war der gesamte Rohbau unter Dach. An Stelle des ursprünglich vorgesehenen Renaissanceturmes [4] wurde auf Vorschlag von Professor Hermann Bauernberger dem Turm eine Halbkugel aufgesetzt. Damit wurde die Möglichkeit geschaffen, die Kuppel für astronomische Beobachtungen verwenden zu können.</p>
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<p>Dieses in so kurzer Zeit aufgeführte Gebäude hat eine Länge von 95,90 und eine Breite von 80 Metern und ragt mit seinen drei Stockwerken an der Südseite 18 und an der Nordseite 22,50 Meter in die Höhe. Die Fensterzahl beträgt 957.</p>
<p>Die Baukosten allein betrugen 1.269.252 Kronen. Werden die Kosten für Baugründe und Einrichtungsgegenstände hinzugerechnet, belief sich die Endsumme auf 2.265.200 Kronen.</p>
<p>Mit diesem Werk war es Bischof Doppelbauer gelungen, das erwachte Selbstbewusstsein des gläubigen Volkes nach der Zeit des kulturkämpferischen Liberalismus machtvoll zum Ausdruck zu bringen. Bischof, Klerus und Volk wuchsen zu einer Einheit zusammen. Von großer Bedeutung war, dass man bei der Errichtung des Petrinums sich nicht mit einem Provisorium abfand, sondern großzügig dachte. Die Heranbildung des künftigen Klerus sollte nicht in Ghettoenge, sondern im Bewusstsein geistiger Gleichberechtigung erfolgen.</p>
<p>Im letzten Baujahr 1897 wurde der ganze Bau außen und innen unter Verputz gelegt und mit der Inneneinrichtung ausgestattet.<br />
Am 30. September 1897, dem Sterbetag der kleinen Heiligen Theresia vom Kinde Jesu, bezogen die Studenten das neu erbaute Haus.</p>
<p>Nach dem Heiligen-Geist-Amt, das der Bischof persönlich hielt, begann am 2. Oktober der Unterricht für 304 Schüler. [5]</p>
<p>Das geistig-religiöse Grundkonzept war von allem Anfang an klar: Es sollte das Bischöfliche Knabenseminar nach den Bestimmungen des Konzils von Trient sein, verbunden mit einem Privatgymnasium mit Öffentlichkeitsrecht.</p>
<p>Der Höhepunkt während des ersten Schuljahres war die feierliche Einweihung des Hauses am 2. und 3. Mai 1898. Bei dieser Feier waren zwei Kardinäle, drei Bischöfe und die Äbte der Klöster Oberösterreichs anwesend. Dazu kam viel weltliche Prominenz. Eine Gedenktafel in der Vorhalle des Hauses erinnert an dieses Ereignis.</p>
<p>Bischof Franz Maria Doppelbauer erfüllte das rasche Aufblühen der Anstalt mit Freude. Voller Stolz zeigte er hochgestellten Persönlichkeiten das gelungene Werk. Als besondere Ehre und Auszeichnung empfand er die Besuche der Kaisertochter Erzherzogin Marie Valerie mit Gemahl Erzherzog Franz Salvator und des Kaisers Franz Joseph I. am 9. Juni 1903 [6]. An beide Besuche erinnern Gedenktafeln im Vestibül.</p>
<p>Nach der ersten Matura schied der erste Direktor P. Lambert Guppenberger [7] aus dem Amt. Ihm folgte als neuer Direktor Dr. Johann Zöchbaur [8].</p>
<p>Während seines nunmehr 120-jährigen Bestandes erlebte das Petrinum nicht nur frohe Tage. Von 1914 bis 1918 diente das Haus als Militär- und Reservespital für verwundete Soldaten. Die Studenten mussten nach Gleink und Schlierbach ausweichen. Aus dieser Zeit stammt die Anlage des Kriegerfriedhofes [9] zu Beginn des Kreuzweges für die im Militärspital verstorbenen Soldaten.</p>
<p>Nach Kriegsende war die Rückkehr der Studenten ins Petrinum lange höchst zweifelhaft. Das Haus sollte dem eigentlichen Zweck entzogen und zu Mietwohnungen umgestaltet werden. Erst im Herbst 1920 wurde das Haus freigegeben und der Weg zur Rückkehr war frei.</p>
<p>Angstvolle Tage erlebten die Studenten im Bürgerkriegsjahr 1934. Vom 12. bis 14. Februar war das Haus von Schutzbundtruppen belagert und von der Außenwelt völlig isoliert.</p>
<p>Das Aus des Petrinums schien 1938 besiegelt. Schule und Internat wurden verboten. Im Gebäude und auf dem Gelände des Petrinums sollte auf ausdrücklichen Wunsch des Führers Adolf Hitler eine Technische Hochschule [10] errichtet werden. Da der Bischof zum Verkauf nicht bereit war, wurde die Enteignung ausgesprochen.</p>
<p>Erst im Oktober 1946 konnten die Studenten in das von den sowjetischen Besatzungstruppen arg verwüstete Haus zurückkehren.</p>
<p>Bischof Franziscus Salesius Zauner hielt auch nach dem Konzil an der Idee eines Bischöflichen Knabenseminares fest. In finanzieller Hinsicht erwies er sich als sehr großzügig: Die Studentenkapelle wurde umgebaut und im Osten entstanden neue Internatsgebäude [11]. Die Schule durften aber nur Internatsschüler besuchen.</p>
<p>Erst 1983 trat eine Wende ein: Bischof Maximilian Aichern gestattete die Aufnahme auch externer Schüler. Zehn Jahre später öffneten sich auch für die Mädchen die Tore des Petrinums.</p>
<p>Das ständige Sinken der Zahl der Internatsschüler führte im Sommer 1999 zur Schließung des Internats. Ein grundlegender Wandel war damit die Folge: Aus dem Kollegium Petrinum war das Bischöfliche Gymnasium Petrinum geworden.</p>
<p><em>HR Dr. Josef Honeder</em></p>
<p>Artikel aus der <a href="https://petra.petrinum.at/?page_id=42">PetrA-Ausgabe April 2017</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://petra.petrinum.at/2018/07/28/120-jahre-gymnasium-petrinum/">120 Jahre  Gymnasium Petrinum</a> erschien zuerst auf <a href="https://petra.petrinum.at">Petriner Absolventinnen und Absolventen</a>.</p>
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		<title>Eine Zeitreise, ein Augenblick. Ein Erlebnis.</title>
		<link>https://petra.petrinum.at/2017/03/07/eine-zeitreise-ein-augenblick-ein-erlebnis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petriner Absolventinnen und Absolventen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Mar 2017 21:48:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Neues von PetrA-Mitgliedern]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="960" height="374" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/14686105_10208092696741222_435509011_n.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/14686105_10208092696741222_435509011_n.jpg 960w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/14686105_10208092696741222_435509011_n-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/14686105_10208092696741222_435509011_n-768x299.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />Vom Wandern. Es ist 05:30 morgens. Ganz zart und heimlich lichtet sich der dichte Nebel, gerade so, als ob er sich des Nächtens die gewaltigen Geschichten der Berge anhören wollte und die Erzähler beschließen, sich eine Pause zu gönnen. Irgendwo unsichtbar, hinter den verwitterten Bergflanken, Sonnenstrahlen. Der Nebel – oder sind es Wolken – wandert immer schneller. Es ist wie [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="960" height="374" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/14686105_10208092696741222_435509011_n.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/14686105_10208092696741222_435509011_n.jpg 960w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/14686105_10208092696741222_435509011_n-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/14686105_10208092696741222_435509011_n-768x299.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /><h3>Vom Wandern.</h3>
<p>Es ist 05:30 morgens. Ganz zart und heimlich lichtet sich der dichte Nebel, gerade so, als ob er sich des Nächtens die gewaltigen Geschichten der Berge anhören wollte und die Erzähler beschließen, sich eine Pause zu gönnen. Irgendwo unsichtbar, hinter den verwitterten Bergflanken, Sonnenstrahlen. Der Nebel – oder sind es Wolken – wandert immer schneller. Es ist wie eine jahrelang einstudierte mediative Tätigkeit, die täglich aufs Neue ihre große Aufführung probt. 4100m Seehöhe, man wittert, dass hier etwas Besonderes von Statten geht und sei es nur das Wirken der Thermodynamik, das sich im Talkessel des Annapurna Sanctuary zu entfalten vermag.</p>
<p>Dann plötzlich, man blickt auf. Man will nicht mehr warten, muss man auch nicht. Die optischen Reize gönnen mir keine Pause, man weiß eigentlich gar nicht, was man damit anfangen soll. Alles passiert irgendwie schneller als man denkt und doch so langsam. Zeit verliert an Bedeutung, die Gedanken verflüchtigen sich zaghaft, aber doch und machen es dem Nebel gleich, so als ob sie selbst nur Fetzen irgendeiner cerebralen Tätigkeit sind, die man eigentlich beständig mit sich mitträgt, ohne zu wissen warum. Dann Klarheit, die Luft plötzlich frisch, es riecht nach Wasser, Gebirge und Dingen, die man nicht benennen mag, weil es mir egal ist. 360 Grad, wohin man auch blickt: Riesenhafte Berge, Eis und Schnee, schmelzende Gletscher die im nahen Umkreis irgendwo hunderte kleine Wasserfälle entstehen ließen. Die mächtigen Gipfel sind das, was die Augen feiern, was man selbst irgendwie schwer fassen kann. Es ist wahrhaft ein unfassbares Gefühl. Man fühlt sich den Bergen plötzlich so nahe, sie überragen mich in unmittelbarer Nähe, man erkennt die feinen Konturen ihrer Eispanzer, ihrer Rücken. Und doch sind sie so fern. Der Gipfel der Annapurna, der mächtigsten Vertreterin ihrer Art an diesem Schauplatz überragt mein Erstaunen nochmal um 4000m und ich beginne, meine bisher vertrauten Verhältnisse von Berglandschaften neu zu skalieren. Plötzlich: Die großflächigen Moränenlandschaften scheinen bedrohliche Geräusche zu formulieren, die Gletschermassen auf dem Berg ebenso. Es ist ein tiefes, alles durchdringendes Ächtzen und man merkt einmal mehr, dass das junge Gebirge dann doch noch irgendwie in Bewegung ist.</p>

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<a href='https://petra.petrinum.at/14628231_10208092699381288_960115730_n/'><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="539" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/14628231_10208092699381288_960115730_n.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/14628231_10208092699381288_960115730_n.jpg 960w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/14628231_10208092699381288_960115730_n-300x168.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/14628231_10208092699381288_960115730_n-768x431.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a>

<p>Ca. 06:30 Uhr, die Nebelwolken haben wieder Überhand gewonnen: Sie beginnen erneut, die Spitzen zu umgarnen und finden – zart bekleidet wie sie sind – Anklang. Plötzlich ist alles wieder verhüllt, noch dichter als zuvor. Das Schauspiel hinterlässt mich im Nebel der Ungewissheit. Wie eine kafkaeske Aufführung, die man nicht gänzlich verstanden hat, wie ein Dialog, der abrupt endet. Dabei gibt’s wahrscheinlich gar nichts zu verstehen. Man muss nur realisieren, dass das, was ich gerade erblicken durfte, einfach nur schön ist.</p>
<p>Dabei sind es nicht nur die massiven, in Eis gehüllten Berggipfel und Grate, die einen für Momente zum Nachdenken anregen, es sind vor allem auch die kleinen Details am Wegesrand, ob Getier, Flora, Steine oder Menschen. Begegnungen, die mich zuvor in Unsicherheit wiegen, die immer vertrauter werden, solange, bis man vielleicht realisiert, warum man eigentlich wandert, warum man sich diese oft physische Qual eigentlich antut. Ich versuche, die Menschen hier zu verstehen, es fällt mir schwer, es erscheint unwirklich, fast surreal. Ich beginne, die Umwelt hier mit Landschaften aus Filmen, Serien oder Büchern zu vergleichen – dabei ist es doch nur die Realität. Eine Realität, die für Einwohner hier Lebensrealität bedeutet, eine Realität, die permanent verlangt, mit Widrigkeiten zurecht zu kommen. Hier oben in den Bergen, zwischen den Auswürfen der Vergletscherung, spielt sich das Leben am Limit ab.</p>
<h3>Vom Helfen</h3>
<p>Ich habe mich während meiner Reise in Nepal oftmals gefragt, wie man einem Land, das politisch, wirtschaftlich und topographisch auf instabilen Füßen steht, am nachhaltigsten, am sinnvollsten helfen kann. Das menschliche Elend, die Armut die hier in Nepal überall zu spüren ist (ca. 40% der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze), regt jemanden zweifelsohne zum Nachdenken an. Man beginnt zu realisieren, dass die Menschen hier ein Leben führen, das für viele hier der Normalzustand ist, auch wenn es oft hart mit der Grenze zum existentiellen Limit liebäugelt. Dörfer, ja Stadtteile wirken wie Bilder aus einer anderen Zeit. Europäisches Spätmittelalter zum Angreifen. Nur der dem menschlichen Handeln inhärente Müll erinnert daran, dass man sich auch hier bereits im 21. Jahrhundert befindet.</p>
<p>Die Schäden des Erdbebens im April 2015 sind in vielen Regionen (auch in Städten) noch mehr als sichtbar – vielen NepalesInnen wurde die Lebensgrundlage entzogen und sie fristen nach wie vor ihr Dasein in notdürftigen, teilweise unwürdigen Unterkünften und müssen sich mit ihrer neuen Lebensrealität arrangieren. Gleichzeitig spürt man, dass Viele nicht aufgeben, sich nicht unterkriegen lassen, von vorne anfangen, sich rehabilitieren &#8211; auch wenn die Angst vor einem neuerlichen Beben groß ist.</p>

<a href='https://petra.petrinum.at/14686470_10208092696701221_1143871926_n/'><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="620" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/14686470_10208092696701221_1143871926_n.jpg" class="attachment-large size-large" alt="" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/14686470_10208092696701221_1143871926_n.jpg 960w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/14686470_10208092696701221_1143871926_n-300x194.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/14686470_10208092696701221_1143871926_n-768x496.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a>
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<p>Ich habe für mich beschlossen, dass ich dort helfen kann, wo es in meinen Augen sinnvoll war und begann, im Zuge einer Annapurna Umrundung mit Hilfe eines Fund Raisers, Geld für Erdbebenopfer zu sammeln. Des Weiteren begann ich, Schulen zu besuchen und entdeckte im Gespräch mit Direktoren und LehrerInnen, dass viele von ihnen keine geeignete Ausbildung haben. Anhand von „Teacher-Trainings“ versuchte ich, ihnen pädagogisches bzw. didaktisches Handwerkszeug zu vermitteln um ihnen Alternativen in ihrem teilweise sehr trostlosen Schulalltag aufzuzeigen.</p>
<p>Aus diesem Bedürfnis heraus, habe ich auch begonnen, meine Idee weiterzuspinnen und in Zukunft zu verwirklichen: Ich möchte es nepalesischen LehrerInnen ermöglichen, nach Österreich zu kommen (vice versa), und nicht nur einen pädagogischen, sondern auch einen kulturellen Austausch zu forcieren.</p>
<h3>Vom Reisen</h3>
<p>Viele Fragen, die sich im Laufe einer Reise aufdrängen, bleiben unbeantwortet. Gleichzeitig wird vieles realer. Plötzlich kann man auf etwas Bezug nehmen, plötzlich scheint es, als seien viele Schicksale nicht mehr so weit entfernt, wie man es sich vorher noch gedacht hatte. Man ist irgendwie fassungslos, voller Bewunderung und gleichzeitig froh, dass man selbst das Glück hat, in Österreich leben zu dürfen. Und so banal es auch klingen mag: Man beginnt, die einfachen Dinge des Lebens wieder voll zu schätzen.</p>
<p>Doch das vielleicht Wichtigste, das ich in Nepal erfahren durfte, ist das Wissen, dass man auch allein als Mensch Vieles bewirken kann. Es bedarf vielleicht ein bisschen Mut, sich zu überwinden, sich darauf einzulassen – schlussendlich ist es jedoch eine Erfahrung, an der man lange zehren kann, ein Erlebnis, das dich begeistert.</p>
<p>Für Rückfragen und weiterführende Informationen bin ich jederzeit gerne offen und freue mich auch über Anregungen. In Kürze werde ich meine Erlebnisse in Nepal auch im Zuge einer kleinen Präsentation im Petrinum zugänglich machen und freue mich über euren Besuch.<br />
<em>Harald Rechberger, MJ 2008</em></p>
<p>Artikel aus der <a href="https://petra.petrinum.at/?page_id=42">PetrA-Ausgabe November 2016</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://petra.petrinum.at/2017/03/07/eine-zeitreise-ein-augenblick-ein-erlebnis/">Eine Zeitreise, ein Augenblick. Ein Erlebnis.</a> erschien zuerst auf <a href="https://petra.petrinum.at">Petriner Absolventinnen und Absolventen</a>.</p>
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		<title>Deine SCHULD(en) – und was geht mich das an?</title>
		<link>https://petra.petrinum.at/2017/01/07/deine-schulden-und-was-geht-mich-das-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petriner Absolventinnen und Absolventen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2017 21:49:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Neues von PetrA-Mitgliedern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/Thomas-Berghuber-SBOÖ-Nov.2015-P1080090-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/Thomas-Berghuber-SBOÖ-Nov.2015-P1080090-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/Thomas-Berghuber-SBOÖ-Nov.2015-P1080090-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/Thomas-Berghuber-SBOÖ-Nov.2015-P1080090-768x299.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/Thomas-Berghuber-SBOÖ-Nov.2015-P1080090-1280x499.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />Vielleicht ist es ja ein geschichtlicher Zufall, dass ich 1989 als Altpetriner (MJ 1980) beruflich in der Frühzeit der SCHULDnerberatung gelandet bin. Und mag sein, dass gerade die „Leidenswege der Ökonomie“ diesen Artikel, den Sie gerade lesen, verursacht haben. Jedenfalls hat PetrA im März 2016 einen Vortrag von Prof. Nussbaumer im Petrinum organisiert. Dort hat Nussbaumer sein neuestes Buch „Leidenswege [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://petra.petrinum.at/2017/01/07/deine-schulden-und-was-geht-mich-das-an/">Deine SCHULD(en) – und was geht mich das an?</a> erschien zuerst auf <a href="https://petra.petrinum.at">Petriner Absolventinnen und Absolventen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/Thomas-Berghuber-SBOÖ-Nov.2015-P1080090-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/Thomas-Berghuber-SBOÖ-Nov.2015-P1080090-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/Thomas-Berghuber-SBOÖ-Nov.2015-P1080090-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/Thomas-Berghuber-SBOÖ-Nov.2015-P1080090-768x299.jpg 768w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2017/01/Thomas-Berghuber-SBOÖ-Nov.2015-P1080090-1280x499.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p>Vielleicht ist es ja ein geschichtlicher Zufall, dass ich 1989 als Altpetriner (MJ 1980) beruflich in der Frühzeit der SCHULDnerberatung gelandet bin. Und mag sein, dass gerade die „Leidenswege der Ökonomie“ diesen Artikel, den Sie gerade lesen, verursacht haben. Jedenfalls hat PetrA im März 2016 einen Vortrag von Prof. Nussbaumer im Petrinum organisiert. Dort hat Nussbaumer sein neuestes Buch „Leidenswege der Ökonomie“ verkauft und PetrA den Erlös mit der Auflage, diesen einem sozialen Projekt zukommen zu lassen, zur Verfügung gestellt. PetrA hat den Betrag verdoppelt und diese erkleckliche Summe der Schuldnerberatung OÖ überwiesen (danke, Bert!) – eine sehr gute Entscheidung, finde ich (okay, als Geschäftsführer der SBOÖ bin ich jetzt wohl befangen).</p>
<p>Im Vorwort dieses Buches finden wir ein Zitat von Papst Franziskus:„Ebenso wie das Gebot ‚du sollst nicht töten‘ eine deutliche Grenze setzt, um den Wert des menschlichen Lebens zu sichern, müssen wir heute ein ‚Nein zu einer Wirtschaft der Ausschließung und der Disparität der Einkommen‘ sagen. Diese Wirtschaft tötet. Es ist unglaublich, dass es kein Aufsehen erregt, wenn ein alter Mann, der gezwungen ist, auf der Straße zu leben, erfriert, während eine Baisse um zwei Punkte in der Börse Schlagzeilen macht. …“. Und nach bald 30 Jahren in der Schuldnerberatung wage ich zu ergänzen: Private Schulden und Überschuldung mit all deren teils katastrophalen Auswirkungen sind offenbar unvermeidlicher Teil „dieser Wirtschaft“ (heute schon aufmerksam eine Zeitung gelesen oder etwa „Petruswerk“ gegoogelt?)</p>
<p>Der Begriff Schulden ist in allen indogermanischen Sprachen ein Synonym für „Sünde und Schuld“. Da gibt es Gläubiger und einen Kredit und in der Kirche beten wir das Credo. Im Vater-Unser wird um Vergebung der Schulden gebetet. Schulden sind im Kern ein ethisch-moralisches Prinzip. Warum kann man Schulden mit einer sozialen Härte und Unnachgiebigkeit eintreiben, dass dadurch andere Menschen in Not und Elend stürzen? Schulden scheinen rechtlich und moralisch ein Verhalten zu rechtfertigen, das ansonsten nicht legitimiert wäre, und sogar moralisch zu „neutralisieren“.(Franz Segbers; Text vom theologischen Stammtisch in Linz am 11. Mai 2012).</p>
<p>1989, nach Petrinum-Matura, Jus-Studium und Gerichtspraxis bin ich also in der Schuldnerberatung gelandet. Als erster hauptberuflicher Schuldnerberater in Tirol, ohne spezielle Berufsausbildung und Infrastruktur. Der Job war nicht ausgeschrieben, ja noch nicht einmal finanziert. Gute Freunde gaben mir den Tipp, dass das was werden könnte. Die Aufgabe hat mich fasziniert und so bin ich heute noch dabei. Jetzt als Geschäftsführer der Schuldnerberatung OÖ mit 40 hauptberuflichen MitarbeiterInnen, als FH-Lektor, Buchautor… Besonders stolz bin ich auf KLARTEXT – unsere Präventionseinrichtung (damit nicht jeder jeden Fehler machen muss, weil er es nicht besser wusste).<br />
Schulden aussitzen?<br />
Augen zu, Kopf in den Sand, mit dem Kopf durch die Wand? Sichere Methoden für lebenslange Schuldenprobleme gibt es viele, wir haben bessere Ideen! Bei uns finden Ratsuchende kostenlose, professionelle Beratung. Wir arbeiten im Auftrag des Landes OÖ, als staatlich anerkannte Schuldnerberatung sind wir hohen Qualitätsansprüchen verpflichtet. Unsere Beratung ist streng vertraulich und diskret. In ganz Österreich haben sich 2015 ca 60.000 Menschen mindestens einmal an eine Schuldenberatung gewandt, um Unterstützung zu erhalten. Okay, aus Schulden müssen nicht notwendigerweise Schuldenprobleme werden. Bei entsprechender Finanzplanung können Schulden für alle Beteiligten wirtschaftlich Sinn machen. Vor allem bei großen Investitionen wie zum Beispiel Wohnraumbeschaffung lassen sich Schulden kaum vermeiden. Probleme können entstehen, wenn die Finanzplanung schlecht durchdacht ist oder unvorhergesehene Ereignisse wie Arbeitsplatzverlust, Krankheit oder Scheidung, Einkommenseinbußen bzw. zusätzliche Ausgaben die finanzielle Situation verschlechtern.</p>
<p>So können aus Schulden Schuldenprobleme und daraus Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit werden. Zahlungsunfähigkeit ist die Unmöglichkeit, die fälligen Schulden auch unter Verwertung des vorhandenen Vermögens binnen einer angemessenen Frist zurückzahlen zu können.<br />
Was ist Schuldnerberatung?<br />
Wir bieten verschuldeten Privatpersonen kostenlose Hilfe zur Selbsthilfe an, um die Ver- bzw. Überschuldung zu beseitigen oder zu verringern. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Sozialressorts des Landes OÖ. Schuldenberatung ist Teil einer umfassenden Lebensberatung, daher auch Beratung in sozialen Angelegenheiten und damit persönliche Hilfe. Wir sehen unsere KlientInnen in ihrem sozialen Umfeld und beraten sie unter diesem ganzheitlichen Bild. Die Beratung erfolgt auf den Grundlagen der Freiwilligkeit und der Eigenverantwortlichkeit. Seit Ende der 1980er Jahre haben sich die Schuldenberatungen österreichweit organisiert. Seit 1995, mit dem Inkrafttreten des „Privatkonkurses“, gibt es staatlich anerkannte Schuldenberatungen, die auch namentlich als „Schuldnerberatung“ in der Insolvenzordnung erwähnt sind. 1992 wurde die Dachorganisation asb (Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatungen) mit Sitz in Linz gegründet. Wir bieten auch kostenlose „Budgetberatung“ für Menschen, die sich gerne einen Überblick über die eigene finanzielle Situation verschaffen oder den eigenen Umgang mit Geld verbessern möchten.<br />
Und rechnet sich das?<br />
Die Wirtschaftsuni Wien hat im Rahmen einer SROI-Studie („social return on investment“) den sozialen und wirtschaftlichen Mehrwert der Schuldnerberatung errechnet. Beeindruckendes Ergebnis: Jeder Euro, der in die staatlich anerkannte Schuldnerberatung investiert wird, schafft soziale und wirtschaftliche Wirkungen im Gegenwert von 5,3 Euro! Als Geschäftsführer bin ich dem Land OÖ als Geldgeber für dieses positive Ergebnis verantwortlich und freue mich darüber.</p>
<p>Muss sich das in jeder Hinsicht „rechnen“?<br />
Gute Frage, oder? Was ist Ihre Antwort?<br />
Tipp: „Da trat Petrus zu ihm und fragte …“ (Gleichnis vom Schalksknecht, Matthäus 18, 23-35).</p>
<p>Weitere Infos zu Geld, Schulden und Schuldnerberatung: ooe.schuldnerberatung.at und www. finanzielle-gesundheit.at<br />
<em>Thomas Berghuber, MJ 1980</em></p>
<p>Artikel aus der <a href="https://petra.petrinum.at/?page_id=42">PetrA-Ausgabe November 2016</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://petra.petrinum.at/2017/01/07/deine-schulden-und-was-geht-mich-das-an/">Deine SCHULD(en) – und was geht mich das an?</a> erschien zuerst auf <a href="https://petra.petrinum.at">Petriner Absolventinnen und Absolventen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Gemeinsame Besinnung</title>
		<link>https://petra.petrinum.at/2015/09/04/gemeinsame-besinnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petriner Absolventinnen und Absolventen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Sep 2015 13:07:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/advent-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/advent-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/advent-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/advent-1280x499.jpg 1280w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/advent.jpg 1540w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />Am 5. Dezember fand sich eine zwar sehr kleine, aber aufmerksame Schar im Petrinum zu einer Adventbesinnung ein. Wöckinger Franz verstand es mit seiner klugen und feinen Art, uns alle zum Mit- und Nachdenken anzuregen. Wir tragen uns mit dem Gedanken, in Erinnerung an eine ehemalige Petrinertradition zukünftig die Generalversammlung und (im Anschluss) eine Stunde der Besinnung gemeinsam zu veranstalten. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://petra.petrinum.at/2015/09/04/gemeinsame-besinnung/">Gemeinsame Besinnung</a> erschien zuerst auf <a href="https://petra.petrinum.at">Petriner Absolventinnen und Absolventen</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/advent-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/advent-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/advent-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/advent-1280x499.jpg 1280w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/advent.jpg 1540w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p>Am 5. Dezember fand sich eine zwar sehr kleine, aber aufmerksame Schar im Petrinum zu einer Adventbesinnung ein. Wöckinger Franz verstand es mit seiner klugen und feinen Art, uns alle zum Mit- und Nachdenken anzuregen.</p>
<p>Wir tragen uns mit dem Gedanken, in Erinnerung an eine ehemalige Petrinertradition zukünftig die Generalversammlung und (im Anschluss) eine Stunde der Besinnung gemeinsam zu veranstalten. Gerne nehmen wir zu diesem Thema Wünsche und Anregungen entgegen.</p>
<p>Dir, lieber Franz, danke ich auch an dieser Stelle nochmals für deinen Dienst zum Wohle unserer Gemeinschaft!</p>
<p style="text-align: right;">Heribert Derndorfer, MJ 1971</p>
<p>Fotocredits: <a href="https://www.flickr.com/photos/gerardstolk/15889614256">„Advent“</a> by <a href="https://www.flickr.com/photos/gerardstolk/">Gerard Stolk</a> licensed under <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/">CC BY-NC 2.0</a></p>
<p>Artikel aus der <a href="https://petra.petrinum.at/?page_id=42">VA-News-Ausgabe April 2015</a></p>
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		<title>Editorial November 2014</title>
		<link>https://petra.petrinum.at/2014/11/11/editorial-november-2014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petriner Absolventinnen und Absolventen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2014 13:51:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Vorstand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/Editorial-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/Editorial-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/Editorial-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/Editorial-1280x499.jpg 1280w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/Editorial.jpg 1540w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />Liebe Mitglieder! Ein herzliches „Grüß Gott“ euch allen! In gewohnter Weise findet ihr in diese Nummer den einen oder anderen Rückblick auf vergangene Ereignisse, Kurzberichte und natürlich eine Vorausschau auf Veranstaltungen im laufenden Schuljahr. In einer Terminleiste ist das geplante Angebot knapp zusammengefasst. Diese Herbstausgabe fiel nicht als reife Frucht von einem Baum, und daher bin ich Christoph Redl und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/Editorial-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/Editorial-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/Editorial-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/Editorial-1280x499.jpg 1280w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/Editorial.jpg 1540w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p>Liebe Mitglieder!<br />
Ein herzliches „Grüß Gott“ euch allen! In gewohnter Weise findet ihr in diese Nummer den einen oder anderen Rückblick auf vergangene Ereignisse, Kurzberichte und natürlich eine Vorausschau auf Veranstaltungen im laufenden Schuljahr. In einer Terminleiste ist das geplante Angebot knapp zusammengefasst.</p>
<p>Diese Herbstausgabe fiel nicht als reife Frucht von einem Baum, und daher bin ich Christoph Redl und Walter Schmuckermair für das Verfassen von Beiträgen, für die Mühen der Redaktionsarbeit und den Versand zu besonderem Dank verpflichtet. Im fernen St. Gallen arbeitet Michael Pum sachkundig und unermüdlich für das Layout der Zeitschrift. Derzeit ist er auch mit der Neugestaltung unserer Homepage beschäftigt. Ohne deren Bereitschaft und Engagement wäre die Gestaltung und Zustellung der Zeitung undenkbar.</p>
<p>Ich selbst darf an dieser Stelle gleich auf drei Termine hinweisen, für die ich mich besonders verantwortlich fühle, und einige Bemerkungen dazu anführen:</p>
<p>Am Freitag, den 5. Dezember laden wir um 19:00 Uhr im Petrinum zu einer Adventbesinnung ein. Wer immer unter uns auf der Suche ist, auf eine Ankunft wartet oder noch ein Stück unerfüllte Sehnsucht in sich trägt, kann unter dem Thema „homo desiderium Dei“ mit Franz Wöckinger diesem nicht eindeutig übersetzbaren Satz nachspüren. Im Anschluss setzen wir uns in gemütlicher Runde noch zusammen. Ende Februar (Freitag, den 25.) laden Anschuber Willi und ich dazu ein, sich unter dem Thema „Venite, vertite, vincite“ in der ars vertendi, also in der Kunst des Übersetzens, zu üben. Lustiges, Ernstes und in jedem Fall Bedenkenswertes aus der lateinischen Literatur steht auf dem Programm. Dazu gibt es Getränke, Aufstriche und Brot. Für geselliges Beisammensein soll im Anschluss noch genügend Zeit bestehen.</p>
<p>Auf mehrfachen Wusch planen wir auch für heuer, diesmal allerdings eine knapp 4-tägige Reise zu Beginn der Karwoche. Aquileia, Grado, das Friaul (z.B. Cividale, Abbazia di Rosazzo), San Daniele und Spilimbergo mit ihren zahlreichen Kunstschätzen, bezaubernden Landschaften und der guten Küche lohnen eine Fahrt! Termin: Ab Sonntag, den 29. März (Mittag) bis zum Mittwoch, den 1. April (Abend). Voranmeldungen richtet bitte an Walter Schmuckermair (walter.schmuckermair@liwest.at, Tel. 0664 5715886). Der Preis steht zwar derzeit noch nicht fest, wir werden jedoch wieder bemüht sein, ein gutes und faires Verhältnis zwischen Preis und Leistung zu finden. Auch ich stehe euch gerne für Auskünfte zur Verfügung (h.derndorfer@eduhi.at, Tel. 07272 22051). Letzte Möglichkeit für eine Anmeldung: 15. Jänner 2015!</p>
<p style="text-align: left;">Nochmals weise ich auf die Terminliste und die weiteren Termine dieses Jahres hin (z.B. Generalversammlung mit anschließendem Vortrag) und hoffe, dass für alle etwas zu finden ist. Unseren jüngeren Mitgliedern wünsche ich einen guten Semesterbeginn und ein erfolgreiches Studienjahr. Allen, die sich uns zugehörig fühlen, danke ich für jede Form des Mitgestaltens, Mitdenkens und Miteinanders.</p>
<p style="text-align: right;">Mit herzlichem Gruß,<br />
Heribert Derndorfer, MJ 1971</p>
<p style="text-align: right;">Unsere Adressen:<br />
h.derndorfer@eduhi.at, Tel.: 072 72 22 051<br />
walter.schmuckermair@liwest.at, Tel.: 0664 57 15 886</p>
<p style="text-align: left;">Artikel aus der <a href="https://petra.petrinum.at/?page_id=42">VA-News-Ausgabe November 2014</a></p>
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		<title>Kirche &#8211; quo vadis? ein Beitrag von Wilhelm Vieböck</title>
		<link>https://petra.petrinum.at/2011/03/09/kirche-quo-vadis-ein-beitrag-von-wilhelm-vieboeck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petriner Absolventinnen und Absolventen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2011 20:01:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Neues von PetrA-Mitgliedern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p><img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/photo-1415226181422-279a51ca056e-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/photo-1415226181422-279a51ca056e-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/photo-1415226181422-279a51ca056e-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/photo-1415226181422-279a51ca056e-1280x499.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />Wozu ist die Kirche gut? So wird heute vielfach gefragt. Das fragen sich Menschen, die über einen Austritt nachdenken, und das beschäftigt in anderer Weise auch die kirchlich Engagierten. Spontan ist man versucht, zur Verhinderung von Austritten allerlei Gründe anzuführen: gelungene Tauffeiern und würdige Begräbnisse, ein gutes seelsorgliches Gespräch, die Trägerschaft von Bildungs- und Beratungseinrichtungen, das Einbringen von ethischen Standards [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<img width="1024" height="399" src="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/photo-1415226181422-279a51ca056e-1024x399.jpg" class="attachment-large size-large wp-post-image" alt="" style="float:left; margin:0 15px 15px 0;" decoding="async" loading="lazy" srcset="https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/photo-1415226181422-279a51ca056e-1024x399.jpg 1024w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/photo-1415226181422-279a51ca056e-300x117.jpg 300w, https://petra.petrinum.at/wp-content/uploads/2015/05/photo-1415226181422-279a51ca056e-1280x499.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><p>Wozu ist die Kirche gut? So wird heute vielfach gefragt. Das fragen sich Menschen, die über einen Austritt nachdenken, und das beschäftigt in anderer Weise auch die kirchlich Engagierten.</p>
<p>Spontan ist man versucht, zur Verhinderung von Austritten allerlei Gründe anzuführen: gelungene Tauffeiern und würdige Begräbnisse, ein gutes seelsorgliches Gespräch, die Trägerschaft von Bildungs- und Beratungseinrichtungen, das Einbringen von ethischen Standards in den gesellschaftlichen Diskurs. Das alles stimmt ja auch, und viele geben sich dafür redlich Mühe. Schön, wenn es gesehen und gewürdigt wird.</p>
<p>Demnach kann das als Antwort auf die Frage nach der Bestimmung der Kirche nicht genügen. Zutiefst deswegen, weil die Kirche kein Selbstzweck ist. Von Bischof Gaillot stammt der Buchtitel: „Eine Kirche, die nicht dient, dient zu nichts“.<br />
Letztlich geht es immer um Gott, wie wir ihn in Jesus Christus kennengelernt haben. Und es geht um das Heil der Menschen, und zwar aller – oder wenigstens möglichst vieler; nicht nur in einem engen Kreis von Auserwählten. Es ist Aufgabe der Kirche, das Evangelium in der Welt präsent zu halten. Seit Johannes XXIII. und dem 2. Vatikanischen Konzil sind als Maßstäbe das Eintreten für die Würde des Menschen, für Frieden und Gerechtigkeit ausdrücklich festgehalten.</p>
<p>Für ChristInnen ist die entscheidende Frage nicht: Was habe ich von der Kirche?<br />
Sondern vielmehr: Was will Gott von mir in dieser Welt?</p>
<p>Paul M. Zulehner spricht einmal von einer Kirchenberufung. Und er stellt sich vor, wie Gott am Ende unseres Lebens fragt: Was hast Du aus deiner Kirchenberufung gemacht? – Und er lässt einen stottern: ich wollte ja, aber der Papst, der Bischof….</p>
<p>Und Zulehner fährt fort: Gott wird erregt sein und sagen: „Die kommen auch noch dran; aber jetzt frage ich Dich“.<br />
Ich bitte sehr, das jetzt nicht als billige Ausrede eines Menschen zu verstehen, der auch ein Amt in der Kirche übertragen bekommen hat. Eher werden da glühende Kohlen auf meinem Haupt gesammelt.</p>
<p>Noch einmal zum 2. Vatikan. Konzil: Die Bischöfe äußerten sich oft selbstkritisch und bescheiden; dass sie auch persönlich der Erneuerung bedürften; dass sie selber auch noch weit entfernt davon seien, nach dem Beispiel des Meisters zu dienen – um nur zwei Gedanken aus ihrer Botschaft am Anfang des Konzils herauszugreifen.</p>
<p>Wenn wir in der Kirche heute vielfach gedemütigt sind, dann hilft uns das hoffentlich wieder zu solcher Haltung von Demut.</p>
<p>Und ich sehe keinen Grund zur Verzweiflung. Wir haben die Zusage, dass ER uns nicht allein lässt. Und selber darf ich dankbar auf Viele und Vieles blicken, was mir immer wieder Kraft gibt: die vielen engagierten Christinnen und Christen in Pfarren und anderen pastoralen Orten; die Jugendarbeit, die Bildungsorte und Bildungswerke; die Telefonseelsorge, die Ehevorbereitung oder die Kath. Aktion mit ihren Gliederungen.</p>
<p>So viele setzen sich ein. Und so gebe ich auch mein Bestes, unter erfreulichen und auch unter widrigen Umständen.</p>
<p>Zum Schluss eine Erinnerung – es war vor ca. 30 Jahren:<br />
Ein junger Mann, aus der Kirche ausgetreten, war schwer krank.. Ich besuchte ihn. Er war einer der frühen Zivildiener gewesen, beseelt von Gewaltlosigkeit. Wir kamen auf das Los von Bischof Romero zu sprechen. Der hat ihn begeistert.</p>
<p>Und er sagte zu mir:<br />
„So eine Galionsfigur! Da möchte ich auch dazugehören“.</p>
<address><em>Willi Vieböck (MJ 1967)</em></address>
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