
Liebe Leserinnen und Leser der PetrA!
…antequam societatem avaritia distraxit – Seneca
… die Menschen hätten im Einklang mit der Natur glücklich und zufrieden gelebt,
…bevor die Gier die menschliche Gemeinschaft zerriss –
und die Habsucht und das Streben nach immer höherem Wohlstand (luxuria) sei der Beginn der Armut gewesen.
Treffender hätten die Worte von Seneca beim Plauder- bzw. Übersetzungsabend mit Heribert Derndorfer nicht sein können, um unser derzeitiges Weltgeschehen zu beschreiben.
Der ganze Text mit Übersetzungshilfen ist im Inneren der Zeitschrift zu finden. Für Alle, die im Hinterkopf noch Relikte aus Latein finden, eine wohltuende Erfrischung. Danke Heribert für deine Auswahl und deine philosophische Aufklärung.
Bei Ferdinand Kaineder möchte ich mich ganz herzlich bedanken für seinen sehr persönlichen Nachruf an Bischof Maximilian Aichern. Die kleinen einfachen und sozialen Erinnerungen zeugen von einer ganz großen menschlichen Persönlichkeit.
Leitner Josef hat in seiner sonntäglichen Kurier-Kolumne einen Beitrag über den Köglerhof verfasst. In diesem Zusammenhang möchte ich meinen Dank an Klaus Bauernfeind und Familie für die kulinarische Unterstützung der Generalversammlungen der letzten Jahre aussprechen.
Klaus Pumberger, Neffe von Thomas Eppacher (Professor im Petrinum von 1966 bis 1993), recherchierte die Geschichte der Familie Eppacher aus Südtirol über Arisierung, Verdrängung und Widerstand in der NS-Zeit.
…bittere Armut, eine zerrissene Familie, eine Schule, in der es ihm verboten war, in seiner Muttersprache zu sprechen, die Option – „der tiefste Bruch, der jemals durch die Südtiroler Gesellschaft ging, ein ideologischer Bürgerkrieg, ein Testlauf für die NS-Eroberungspolitik“…
Klara Mitter steuert einen Beitrag bei für das Projekt ‚Essen für die Seele‘, das von Schülern, Lehrern, Eltern und Freiwilligen organisiert wird. Hut ab – eine runde Sache – Gratulation!
Am 21. Mai um 19:30 findet im Festsaal ein Benefizkonzert „z’fleiß katholisch“ von den Kabarettisten ‘Lainer & Aigner‘ statt. Karten dafür sind im Sekretariat erhältlich
Wir freuen uns auf den 30. Mai, auf den PetrA-Samstag, der mittlerweile schon zur Marke geworden ist.
Ich wünsche allen eine gute Zeit,
auch wenn sie momentan sehr chaotisch und schwierig ist.
Euer Obmann
Josef Ullmann, MJ 1979
Dieser Artikel erschien in der PetrA, Ausgabe Nr. 85 (April 2026). Die Ausgabe ist im Zeitungsarchiv zu finden.
Bildnachweise: Privat, Josef Ullmann
